Kulturveranstaltungen

Im Folgenden finden Sie Kultur- und Freizeit-Angebote, die Gruppen blinder und sehbehinderter Menschen sowie ihren Angehörigen und Freunden angeboten werden, und von allen Interessierten ebenfalls besucht werden können. Bitte beachten Sie, dass das Angebot „Begleitperson frei“ nur bei Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis gilt.

Tango-Sehnix (Argentinischer Tango)

jetzt immer montags, 18:00 bis 20:00 Uhr, im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Tango-Sehnix ist eine Initiative des Tangolehrers Augusto und seiner ersten blinden Tanzschülerin Hannah, mehr unter: www.tango-sehnix.de
Kontakt:
Augusto: Tel.: 0157  35 22 99 29, E-Mail: Augusto[at]tangusto.de
Hannah: Tel.: 0176  20 53 09 17, E-Mail: hannah[at]tango-sehnix.de

hoerfilm.info - das Informationsportal rund um das Thema Audiodeskription

Die Internetseite hoerfilm.info informiert über alle Themen rund um Audiodeskription, gibt eine Übersicht über aktuelle Hörfilme im TV sowie Hinweise zur Einstellung der Audiodeskription an Ihrem Fernsehgerät.
Hier finden Sie außerdem Tipps zu Kinofilmen sowie Aufführungen in Theater- und Opernhäusern mit Audiodeskription.
Kontakt:
Jan Meuel (Redaktion), Tel.: 030 28 53 87-263, E-Mail: j.meuel[at]dbsv.org
Andy Chyla (Technik)Tel.: 030 28 53 87-264, E-Mail: a.chyla[at]dbsv.org

Kulturveranstaltungen in Berlin:


Montag, 26. Juni 2017 - 16:00

"Orpheus" von Claudio Monteverdi in der Komischen Oper Berlin

mit Einführung und Bühnenführung

Treffpunkt: 16:00 Uhr am Künstlereingang der Komischen Oper Berlin, Behrenstraße 55 - 57, 10117 Berlin (Am Ende der Gasse zwischen Westin Grand Hotel und Opernhaus bitte bis zum Pförtner laufen. Sie werden abgeholt.)

Copyright: Iko Freese/drama-berlin.deDie Komische Oper Berlin lädt blinde und sehbehinderte Menschen ein, Barrie Koskys kraftvolle und farbenfrohe Inszenierung des Orpheus von Claudio Monteverdi auditiv und haptisch zu erleben. Orpheus beginnt als ausgelassenes Fest der Musik und der Liebe in einem paradiesischen Arkadien und erzählt Orpheus’ Reise durch die Unterwelt als Reise zu sich selbst. Farbenfroh ist auch die ungewöhnliche Neuinstrumentierung der usbekisch-australischen Komponistin Elena Kats-Chernin, die die zeitlose Modernität des vierhundert Jahre alten Werkes voll und ganz zur Geltung bringt.

Handlung: Am Anfang der Geschichte der Musik steht ein Mythos: die Sage vom thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur die belebte, sondern auch die unbelebte Natur zu rühren imstande ist. Mit der Kraft seiner Musik wagt er denn auch den für Sterbliche gefahrvollen Weg in die Unterwelt, um seine geliebte Eurydike zurückzugewinnen. Liebe und Musik sind untrennbar miteinander verbunden im diesem Ur-Mythos einer Künstlergestalt: Ist es die bedingungslose Liebe zu seiner Eurydike, die die Herrscher der Unterwelt rührt, oder die betörende Kraft seines Klagegesangs? Ist es übermäßige Liebe, die zu Orpheus’ Scheitern auf dem Rückweg aus der Unterwelt führt, oder ist es die unerträgliche Stille einer musiklosen Welt, die ihn den fatalen Blick zurück machen lässt?

Foto: Bühnenbild von Orpheus, Copyright: Iko Freese/drama-berlin.de

Im Vorfeld des abendlichen Vorstellungsbesuchs werden Ihnen Handlung, Hauptcharaktere der Oper, musikalische Besonderheiten und Grundzüge der Inszenierung vorgestellt und beschrieben. Bei einer anschließenden Führung können Sie Bühnenbild, Requisiten und Kostüme räumlich und sinnlich erleben. Im Anschluss erhalten Sie die Gelegenheit, in einem für Sie reservierten Raum der Künstlerkantine zu Abend zu essen, bevor die Vorstellung um 20:00 Uhr beginnt.

Ablauf:

  • 16:00 Uhr: Einführungsgespräch
  • 17:00 Uhr: Führung Spezial für Blinde und Sehbehinderte
  • ab ca. 18:15 Uhr: Zeit für Abendessen in der Künstlerkantine
  • 20:00 Uhr: Vorstellungsbesuch Orpheus (Dauer: 1:45 Stunden, ohne Pause)

Karten: Karten für Plätze der Reihen 6 bis 9 sind in den ersten beiden Preisgruppen für 76,00 Euro oder 59,00 Euro verfügbar. Begleitperson frei bei Merkzeichen "B"
Reservierung bitte bis 10. Juni bei: Yvonne Trawny, Tel.: 030 20 26 02 23, E-Mail: fuehrungen[at]komische-oper-berlin.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Französische Straße

Dienstag, 27. Juni 2017 - 15:00

Bibelkreis im ABSV

Ort: ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Leitung und Informationen: Pastorin Nischik
Tel.: 030 45 02 27 63, E-Mail: info[at]blindendienst-berlin.de

Samstag, 1. Juli 2017 - 10:30

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte, und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Sieber besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: 15. September

Samstag, 1. Juli 2017 - 12:00

Gospel-Workshop

Ort: ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Leitung und Informationen:
Pastorin Nischik, Tel.: 030 691 40 07, E-Mail: info[at]blindendienst-berlin.de

Sonntag, 2. Juli 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Sonntag, 2. Juli 2017 - 11:00

Mensch in Fahrt. Führung für blinde und sehbehinderte Erwachsene

Treffpunkt: 10:50 Uhr Eingang Ladestraße, Foyer, Zugang über Möckernstraße 26, 10963 Berlin

Kutschen, Fahrräder, Motorräder und Automobile zwischen Alltagswagen und Luxuslimousinen erzählen die Geschichte der Mobilität. Die besondere Beziehung, die der Mensch zu seinem Fahrzeug hat, und die Frage, ob Elektrofahrzeuge bald unser Stadtbild beherrschen, runden diese Führung ab.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Sonntag, 2. Juli 2017 - 17:00

Lieder des Herzens im 3/4 Takt

Ort: Clubhaus im Simonshof im Johannesstift, Schönwalder Allee 26/14, 13587 Berlin

Der Dreier-Rhythmus lässt uns schwingen und sanft in Bewegung kommen. Dieser weiche und fließende Rhythmus hat eine ganz besondere Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Das Singen der Lieder im 3/4 Takt beglückt und macht die Herzen weit. www.singen-fuer-die-seele.de

Dauer: 2 Stunden
Leiterin: Petti West
Kosten: 15,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 332 55 51, E-Mail: info[at]singen-fuer-die-seele.de
Fahrverbindung: Bus 671, M45 bis Johannesstift

Mittwoch, 5. Juli 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Donnerstag, 6. Juli 2017 - 16:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnitzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg
Weitere Termine: 9. Juli und 13. August, jeweils 15:00 Uhr

Samstag, 8. Juli 2017 - 16:00

Führung in der Alten Nationalgalerie: Skulpturen vom Klassizismus bis zum Beginn der Moderne

Treffpunkt: 15:50 Uhr, Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1 - 3, 10178 Berlin

Die Alte Nationalgalerie beherbergt heute Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts auf drei Etagen. Die Führung ist chronologisch aufgebaut. Wir können Skulpturen aus dem Klassizismus wie z. B. von Schadow (neu die Prinzessinnen-Gruppe!) bis zum Beginn der Moderne von Paolo Troubetzkoy ertasten. Ausgewählte Skulpturen können unter sachkundiger Anleitung einer Bildhauerin ertastet werden.

Neben der haptischen Annäherung an die Form werden Informationen zu Künstlern, deren bildgebende Ideen und historische Hintergründe vermittelt. Vor den Originalen werden Bildhauertechniken erläutert.

Wenn die TeilnehmerInnen möchten, können sie auf Zeichenfolie (Linie erhaben) oder Styrodorplatten (Negativtlinie) ihren Eindruck der Skulptur aufzeichnen. Zeichnen dient der Klärung der inneren Vorstellung und Erinnerung.

Leitung: Heike Hamann
Kosten pro Termin: Eintritt 12,00/erm. 6,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung kostet 8,00 Euro pro Person.
Anmeldung: Tel.: 030 266 42 42 42 oder E-Mail: service[at]smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Hackescher Markt, Bus 100, 200 bis Lust­garten und TXL bis Staatsoper, Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt
Nächste Führung: 11. November, 16:00 Uhr

Sonntag, 9. Juli 2017 - 10:00

Britzer Mühlenfest

Treffpunkt: 15 Minuten vor dem jeweiligen Programmpunkt am Stand der "Blauen Herzen", gleich links neben dem Eingang zum Festplatzgelände, Buckower Damm 130, 12349 Berlin-Britz

Programm:

10:00 Uhr: Möglichkeit zur Teilnahme am Chor-Feldgottesdienst
11:30 Uhr: Führung durch die Britzer Mühle mit Möglichkeiten zum Ertasten der Mühleneinrichtung
13:00 Uhr: Führung über das Gelände mit Streichelzoo und Bühnenprogramm

ABSV-Mitglieder erhalten Verzehrgutscheine für Getränke und einen Imbiss. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der City Stiftung Berlin und dem ABSV im Rahmen der Aktion Augen-Licht und daher für ABSV-Mitglieder kostenfrei (begrenztes Kartenkontingent).

Leitung: Siegfried Helias, Funk: 0172 310 63 92 (bitte nur am Veranstaltungstag nutzen)
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail an freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: Bus M44 bis Dachdeckerweg

Sonntag, 9. Juli 2017 - 15:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnitzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg
Weiterer Termin: 13. August, 15:00 Uhr

Sonntag, 9. Juli 2017 - 15:00

„Spree-Athen“ – Stadtspaziergang über die Museumsinsel Berlin

Treffpunkt: 15:00 Uhr, Lustgarten, an der großen Freitreppe vom Alten Museum

Bei dieser Tour erkunden wir gemeinsam die faszinierende Museumsinsel im Herzen Berlins mit einem weltweit einzigartigen Architekturensemble, das 1999 in die Welterbenliste der UNESCO aufgenommen wurde. Die zwischen 1823 und 1934 errichteten fünf prächtigen Museumsbauten - das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum - verbinden geschickt Präsentation mit politischer Repräsentation.
Erfahren Sie zudem vom aktuellen "Masterplan Museumsinsel", der die Gebäude den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts anpassen soll.
Lassen Sie uns somit für zwei Stunden in Vergangenheit und Zukunft des Gesamtkonzepts Museumsinsel eintauchen.

Bei dieser Führung handelt es sich um einen Außenrundgang. Im Alten Museum, in der Alten Nationalgalerie und im Bode-Museum können die Foyers besichtigt werden.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 12,00 Euro pro Person
Information und Anmeldung: Manuela Gander, Tel.: 0171 527 66 00 (auch AB), E-Mail: manuela.gander[at]gmx.de
Weitere Führungen: 23. Juli, 3. September, jeweils 15:00 Uhr

Dienstag, 11. Juli 2017 - 16:00

Führung durch den Berliner Zoo

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang Zoo (Löwentor), Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

In der Führung geht es in einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten Zoobewohnern (Tapir, Alpaka) sowie in die Zooschule, wo es die Möglichkeit gibt, Materialien und Schädel sowie eine Schlange zu ertasten.

 

Hinweis: Beacons als Teil der neuen Zoo App helfen blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung auf dem Zoogelände. Die Zoo App kann kostenfrei auf mobile Apple- und Android-Geräte herunterladen werden. Mehr Infos unter: www.zoo-berlin.de/app

Kosten: 14,50 Euro/ermäßigt 10,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre: 7,50 Euro, die Führungsgebühren übernimmt der ABSV; neu ab 2017: Begleitperson frei bei Zeichen "B" im Ausweis
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de
Weitere Führungen:
- Freitag, 18. August
- Dienstag, 12. September

Donnerstag, 13. Juli 2017 - 15:00

„Auf Tuchfühlung mit der Geschichte – die deutsche Einheit begreifen“, Führung durch die Dauerausstellung des DHM

Treffpunkt: 14:50 Uhr, Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die Führung vermittelt Informationen zur Entwicklung Deutschlands von der Besatzungszeit über die Teilung der beiden deutschen Staaten, bis hin zu den Einheitsfeierlichkeiten vor dem Berliner Reichstag am 3. Oktober 1990.

Die Kombination aus Hören und Berühren ermöglicht es Blinden und Sehbehinderten, sich der deutschen Nachkriegsgeschichte auf besondere Art und Weise zu nähern und aktiv an der Diskussion darüber teilzunehmen. Neben den rein historischen Zusammenhängen stehen die unterschiedlichen Quellenarten und -materialien im Mittelpunkt der Führung. Das Ertasten ausgewählter Exponate wie z. B. einer Skulptur von Fritz Koelle, eines VW-Käfers oder eines Segments der Berliner Mauer, bietet blinden und sehbehinderten Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, mit Geschichte auf Tuchfühlung zu gehen.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: Eintritt: 8,00 Euro/4,00 Euro (ermäßigt), Führung: 4,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 203 04-750 oder -751 oder E-Mail: fuehrung[at]dhm.de
Fahrverbindungen: S-Bahn bis Hackescher Markt; Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper; Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt

Samstag, 15. Juli 2017 - 11:30

Tastführung in der Villa Oppenheim

Treffpunkt: Kassenfoyer im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin

Die Kunstsammlung Charlottenburg beherbergt Skulpturen und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In dieser Führung machen Sie ausschließlich Bekanntschaft mit weiblichen Bronzen und einer äußerst gelungenen taktilen Umsetzung eines Gemäldes. Selbstverständlich handelt es sich bei der Porträtierten ebenfalls um eine Frau!

Daher sind Gäste, die bereits an Tastführungen in der Villa Oppenheim teilgenommen haben, und Besucher, denen die Kunst dieses Museums bislang noch unbekannt ist, gleichermaßen willkommen!

Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Kosten: Führung 5,00 Euro, Eintritt frei, Begleitperson frei
Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: Bus 109, 309, M45; U-Bahn U2 bis "Sophie-Charlotte-Platz" oder U7 bis "Richard-Wagner-Platz"
Weitere Führungen: 18. November

Samstag, 15. Juli 2017 - 14:00

In Hülle und Fülle: Was ist Glück?

Inklusiver Workshop für Kinder und Familien

Ort: Altes Museum, Am Lustgarten, 10178 Berlin

Die Göttin Fortuna trägt ein Horn voller Früchte. Das Horn steht für Reichtum und Überfluss. In der Antike verehrten die Römer Fortuna als Göttin des Glücks. Wie hängen Glück und Reichtum zusammen? Was macht dich glücklich? Gemeinsam mit ihren Eltern und anderen Kindern gestalten Kinder zwischen 6 und 12 Jahren eine Tüte voller Glück.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: Eintritt für Kinder frei, Kursgebühr: 9,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung bis drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn: Tel.: 030 266-42 42 42, E-Mail: service[at]smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, U-Bahn U6 bis Friedrichstraße, Tram M1, M12 bis Haltestelle Kupfergra­ben, Bus TXL bis Haltestelle Staatsoper, Bus 100 und 200 bis Haltestelle Lustgarten

Donnerstag, 20. Juli 2017 - 16:00

Gospel-Singen

Ort: Seniorenklub Lindenufer, Mauerstraße 10 a, 13597 Berlin

Energie und Leidenschaft & die pure Lust am Singen! Erlebe die positive Wirkung des Gospels und die Kraft des gemeinsamen Singens! Jede/r, der Spaß am Singen hat oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte, ist herzlich eingeladen. Wir singen verschiedene Gospelsongs, ein- oder mehrstimmig, je nach Vorkenntnis der Teilnehmer/innen. Anfängliche Lockerungs- sowie einfache Atem- und Gesangsübungen stimmen uns und unsere Stimmbänder auf ein kraftvolles und freudiges Singen ein. www.singen-fuer-die-seele.de

Dauer: 3 Stunden
Leiterin: Petti West
Kosten: 30,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 332 55 51, E-Mail: info[at]singen-fuer-die-seele.de
Fahrverbindung: S- und U-Bahn bis Rathaus Spandau

Samstag, 22. Juli 2017 - 11:15

Führung in der Liebermann-Villa am Wannsee

Treffpunkt: 11:05 Uhr, Hinter dem Gärtnerhäuschen der Liebermann-Villa

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstr. 3 / Am Großen Wannsee, 14109 Berlin, Tel.: 030 80 58 59 00

Der impressionistische Maler Max Liebermann (1847 - 1935) ließ sich in der seinerzeit noch sehr abgelegenen Villenkolonie am Wannsee ein Refugium errichten, das ihm gleichsam zur Erholung wie zur Inspiration dienen sollte. Hier entstanden vor allem viele Landschaftsgemälde und Bilder mit Blumenmotiven, deren Vorbilder Liebermann in seinem eigenen Garten fand, dessen Gestaltung einzigartig ist.

Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Kosten: Führung 3,00 Euro, zzgl. Eintritt, Begleitperson frei
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S7 oder Regionalbahn bis Wannsee, dann Bus 114 bis Haltestelle Liebermann-Villa
Weitere Führungen: 2. September

Samstag, 22. Juli 2017 - 13:15

Die heilsame Kraft des Mantra-Singens

Ort: Seniorenklub Lindenufer, Mauerstraße 10 a, 13597 Berlin

Mantras sind formelhafte Wortfolgen bzw. eine Kombination heiliger Silben und/oder Buddha Namen, deren Wirkung sich durch stetes Wiederholen entfaltet. Die Rezitation eines Mantras überträgt geistige Energie in Form von Lauten und Schwingung und ist wie eine Massage für Körper, Geist und Seele. Mantras beruhigen, bringen tiefe Entspannung und fördern das „Bei-Sich-Ankommen“ sowie geistiges Wachstum und stärken die Konzentrationsfähigkeit. Sie können gesundheitliche Prozesse unterstützen. Die "Ur"-Mantras sind meist in Sanskrit (der ältesten klassischen Sprache Indiens) notiert und sie sind durch ihren Urklang die am wirkungsvollsten. Jede/r, der gerne Mantras singt oder sie und ihre Wirkung kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen. www.singen-fuer-die-seele.de

Dauer: 3 1/2 Stunden
Leiterin: Petti West
Kosten: 30,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 332 55 51, E-Mail: info[at]singen-fuer-die-seele.de
Fahrverbindung: S- und U-Bahn bis Rathaus Spandau

Sonntag, 23. Juli 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden eröffnet die Führung neue Perspektiven auf die Teilung.

Dauer: 90 Minuten
Anmeldung bis zwei Tage vor Führungstermin: Tel.: 030 467 98 66 23
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S2, S25 oder Bus 247 bis Nordbahnhof; U-Bahn U8 bis Bernauer Straße;  Tram M10 bis Gedenkstätte Berliner Mauer
Weitere Führungen: 24. September

Sonntag, 23. Juli 2017 - 15:00

„Spree-Athen“ – Stadtspaziergang über die Museumsinsel Berlin

Treffpunkt: 15:00 Uhr Lustgarten, an der großen Freitreppe vom Alten Museum

Bei dieser Tour erkunden wir gemeinsam die faszinierende Museumsinsel im Herzen Berlins mit einem weltweit einzigartigen Architekturensemble, das 1999 in die Welterbenliste der UNESCO aufgenommen wurde. Die zwischen 1823 und 1934 errichteten fünf prächtigen Museumsbauten - das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum - verbinden geschickt Präsentation mit politischer Repräsentation.
Erfahren Sie zudem vom aktuellen "Masterplan Museumsinsel", der die Gebäude den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts anpassen soll.
Lassen Sie uns somit für zwei Stunden in Vergangenheit und Zukunft des Gesamtkonzepts Museumsinsel eintauchen.

Bei dieser Führung handelt es sich um einen Außenrundgang. Im Alten Museum, in der Alten Nationalgalerie und im Bode-Museum können die Foyers besichtigt werden.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 12,00 Euro pro Person
Information und Anmeldung: Manuela Gander, Tel.: 0171 527 66 00 (auch AB), E-Mail: manuela.gander[at]gmx.de
Weitere Führungen: 3. September, 15:00 Uhr

Montag, 24. Juli 2017 - 18:00

Architekturführung durch das Jüdische Museum

Ort: Lindenstraße 9 - 14, 10969 Berlin

Libeskinds Architektur ertasten: Die 90minütige Führung konzentriert sich auf die unterirdischen Achsen, den Holocaust-Turm, den Garten des Exils und die Kunstinstallation »Schalechet« im Erdgeschoss. So ertasten die Teilnehmer beispielsweise die Oberfläche in den Achsen und folgen den Wegen über den Widerhall der geneigten Wände bis zum Holocaust-Turm.

Darüber hinaus ist die Teilnahme an den regulären Führungen durch die Ausstellungen möglich, diese sind jedoch nicht speziell auf Blinde und Sehbehinderte zugeschnitten - einfach mal probieren. Am besten bei der Anmeldung darauf hinweisen, dass eine Sehbeeinträchtigung vorliegt, damit das Personal darauf Rücksicht nehmen kann. Die Angebote finden Sie unter: http://www.jmberlin.de/kalender

Kosten: Eintritt: 8,00/erm. 3,00 Euro; Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 259 93 305 oder E-Mail: gruppen[at]jmberlin.de
Nächste Führung: quartalsweise, 23. Oktober, 18:00 Uhr

Samstag, 29. Juli 2017 - 10:30

Durch das Berlin des Dr. Erich Kästner

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn U9 Güntzelstraße

Der Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin, als Student der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte verbrachte er das Wintersemester 1920/21 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Auf unserem knapp 3-stündigen Stadtspaziergang werden wir Orte aufsuchen, die prägend für das Leben des Vielschreibers waren. Außerdem werden wir uns zu ausgewählten literarischen Schauplätzen seiner (Kinder-) Bücher begeben. Dabei hören Sie Beispiele seiner Gebrauchslyrik, entdecken taktile Kleinodien und lassen den Mann der gefeilten Worte und spitzen Feder selber zu Wort kommen. Wir werden mit dem ÖPNV mehrere Berliner Bezirke besuchen: angefangen von Kästners erstem Wohnsitz in Wilmersdorf, über die Friedrichstraße, bis zum Theater Am Festungsgraben in Mitte. Daher empfehle ich allen Kästner-Liebhabern oder solchen, die es noch werden wollen, bequeme Schuhe und ggf. eine Begleitung.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U9 bis Güntzelstraße
Weitere Führungen: 13. Oktober

Mittwoch, 2. August 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 5. August 2017 - 10:30

„Dem Rad in die Speichen fallen.“ Ein Stadtspaziergang zu Dietrich Bonhoeffer

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem S-Bahn-Bahnsteig der S5 Heerstraße

Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.

In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort, der Topographie des Terrors, spüren wir – auch durch seine Brautbriefe – seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war. Ihre Umgebung weist noch heute Spuren eines Mannes auf, von dem die einen als „Verräter“ sprachen, die anderen von einem, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen, um das Leben vieler Menschen zu retten, auch dann, wenn man dadurch selbst schuldig würde.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Weitere Führungen: 7. Oktober, jeweils 10:30 Uhr

Sonntag, 6. August 2017 - 11:00

Mensch in Fahrt. Führung für blinde und sehbehinderte Kinder

Angebot für Kinder und Familien

Treffpunkt: 10:50 Uhr Eingang Ladestraße, Foyer, Zugang über Möckernstraße 26, 10963 Berlin

Wir begegnen einem Droschkenpferd, Kutschen, Fahrrädern und Motorrädern. Im Zentrum der Ausstellung steht allerdings das Automobil. Warum ist es für viele Menschen so wichtig? Und schadet es nicht der Umwelt? Es gibt doch jetzt Elektroautos. Vielleicht sind in Zukunft nur noch diese Fahrzeuge in der Stadt unterwegs? Was denkt Ihr?

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Sonntag, 6. August 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Samstag, 12. August 2017 - 10:30

Der Pariser Platz be-greifbar gemacht

Treffpunkt: 10:20 Uhr am Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin

"Wenn du reinkommst, dann gleich links", so beschrieb der berühmte impressionistische Maler Max Liebermann den Besuchern seine Berliner Adresse am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor. Prunkvoller Luxus und erlauchte Gäste im Adlon, Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ und eine Kostprobe vom Brandenburger Tor, dazu mitreißende  Klänge von Giacomo Meyerbeer laden ein zu einer sinnlichen Tastführung am Pariser Platz. Er-greifen Sie die Gelegenheit, ausgewählten Anwohnern nahe zu sein.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 18,00 Euro, Pärchenpreis 33,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: S1/S2/S25/U55 bis Brandenburger Tor
Weitere Führungen: auf Anfrage

Sonntag, 13. August 2017 - 15:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnitzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg

Sonntag, 13. August 2017 - 15:30

AQUARELLA-Familien-Schifffahrt mit THEOS Erzählmusik

Treffpunkt: 15:00 Uhr an der Anlegestelle der Reederei Riedel gegenüber der O2-Arena, Mühlenstr. 70/71, 10243 Berlin
Abfahrt: 15:30 Uhr

Hinweis: THEOS Erzählmusik ist ein Programm für Kinder und Familien.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der City Stiftung Berlin und dem ABSV im Rahmen der Aktion Augenlicht und daher für ABSV-Mitglieder kostenfrei (begrenztes Kartenkontingent).

Leitung: Siegfried Helias, Funk: 0172 310 63 92 (bitte nur am Veranstaltungstag nutzen)
Dauer: 90 Minuten; die Ankunft ist identisch mit dem Abfahrtsort
Kosten: keine; ein Verzehr ist an Bord möglich, aber nicht verpflichtend (Selbstzahler).
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: U-Bahn U1 bis Warschauer Straße, S-Bahn bis Warschauer Straße oder Ostbahnhof

Donnerstag, 17. August 2017 - 17:00

Literaturforum

Mit Hörbuchtauschbörse!

Ort: ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Aktuelles Thema: „Humor in der Literatur“

Leitung: Margit Grieshammer
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizei[at]absv.de
Weitere Termine: geplant an jedem dritten Donnerstag im Monat

Freitag, 18. August 2017 - 16:00

Führung durch den Berliner Zoo

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang Zoo (Löwentor), Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

In der Führung geht es in einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten Zoobewohnern (Tapir, Alpaka) sowie in die Zooschule, wo es die Möglichkeit gibt, Materialien und Schädel sowie eine Schlange zu ertasten.

 

Hinweis: Beacons als Teil der neuen Zoo App helfen blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung auf dem Zoogelände. Die Zoo App kann kostenfrei auf mobile Apple- und Android-Geräte herunterladen werden. Mehr Infos unter: www.zoo-berlin.de/app

Kosten: 14,50 Euro/ermäßigt 10,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre: 7,50 Euro, die Führungsgebühren übernimmt der ABSV; neu ab 2017: Begleitperson frei bei Zeichen "B" im Ausweis
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de
Weitere Führungen:
- Dienstag, 12. September

Montag, 21. August 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Treffpunkt: 14:50 Uhr am Eingang der Gedenkstätte, Genslerstraße 66, 13055 Berlin

In Berlin-Hohenschönhausen war früher das zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Die Stasi sperrte dort Menschen ein. Vor allem waren das Menschen, die mit der Politik der herrschenden Partei nicht einverstanden waren, oder Menschen, die mit ihrem Leben in der DDR nicht zufrieden waren und dagegen protestiert hatten. Heute führen ehemalige Häftlinge durch die Gedenkstätte und erzählen, wie es damals war: Warum sie von der Stasi als "Feinde" angesehen wurden. Wie sie verhaftet und verhört wurden. Was sie während der Haftzeit erlebt haben. Die Gedenkstätte ist ein wichtiger Ort der Erinnerung an erlittenes Unrecht und politische Verfolgung in der DDR. Während der 90-minütigen Führung können Original-Gegenstände wie Trinkbecher, Löffel, Gabeln, Handschellen und Schlüssel berührt und ertastet werden. Ebenso besteht während des Rundgangs die Möglichkeit, verschiedene Zellen und Verhörräume zu betreten.

Kosten: Keine, da die Führungen vom Förderverein der Gedenkstätte finanziell unterstützt werden.
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindung: Tram M5 ab S-Bhf. Hackescher Markt, S-Bhf. Alexanderplatz oder S-Bhf. Landsberger Allee in Richtung Zingster Straße bis Haltestelle "Freienwalder Straße". Ein Schild weist an der Kreuzung Konrad-Wolf-Straße/Freienwalder Straße auf die Gedenkstätte hin. Biegen Sie in die Freienwalder Straße ein und folgen Sie ihr bis ans Ende. Für den Fußweg benötigen Sie ca. 10 Minuten.
Nächste Führung: quartalsweise, 20. November, 15:00 Uhr

Donnerstag, 31. August 2017 - 15:00

Bibelkreis im ABSV

Ort: ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Leitung und Informationen: Pastorin Nischik
Tel.: 030 45 02 27 63, E-Mail: info[at]blindendienst-berlin.de

Samstag, 2. September 2017 - 11:15

Führung in der Liebermann-Villa am Wannsee

Treffpunkt: 11:05 Uhr, Hinter dem Gärtnerhäuschen der Liebermann-Villa

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstraße 3 / Am Großen Wannsee, 14109 Berlin, Tel.: 030 80 58 59 00

Der impressionistische Maler Max Liebermann (1847 - 1935) ließ sich in der seinerzeit noch sehr abgelegenen Villenkolonie am Wannsee ein Refugium errichten, das ihm gleichsam zur Erholung wie zur Inspiration dienen sollte. Hier entstanden vor allem viele Landschaftsgemälde und Bilder mit Blumenmotiven, deren Vorbilder Liebermann in seinem eigenen Garten fand, dessen Gestaltung einzigartig ist.

Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Kosten: Führung 3,00 Euro, zzgl. Eintritt, Begleitperson frei
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S7 oder Regionalbahn bis Wannsee, dann Bus 114 bis Haltestelle Liebermann-Villa
Weitere Führungen: auf Anfrage

Sonntag, 3. September 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Sonntag, 3. September 2017 - 11:00

Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme. Führung für Erwachsene durch das Deutsche Technikmuseum

Treffpunkt: 10:50 Uhr Eingang Ladestraße, Zugang über Möckernstraße 26, 10963 Berlin

Wie funktionieren Netze? Wie verändern sie unseren Alltag? Auf 1.600 Quadratmetern präsentiert die neue Dauerausstellung "Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme" des Deutschen Technikmuseum vielfältige Aspekte der vernetzten Welt. Informationen auszutauschen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es geht in der Ausstellung ebenso um die Nutzerinnen und Nutzer wie um die Technik und die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationsnetzen. Zahlreiche Tastobjekte vom Wählscheibentelefon über Morsetaster bis zum Internetradio, das über einen WLAN-Anschluss Radiosender der ganzen Welt empfangen kann, zeigen, dass die Menschen nicht erst seit Erfindung des Internets miteinander verbunden sind. Welche Chancen bietet das Internet und vor welche Herausforderungen stellt es uns? Für die Ausstellung wurden in der historischen Ladestraße des Deutschen Technikmuseums weitere Lagerhallen des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs ausgebaut.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Sonntag, 3. September 2017 - 15:00

„Spree-Athen“ – Stadtspaziergang über die Museumsinsel Berlin

Treffpunkt: 15:00 Uhr Lustgarten, an der großen Freitreppe vom Alten Museum

Bei dieser Tour erkunden wir gemeinsam die faszinierende Museumsinsel im Herzen Berlins mit einem weltweit einzigartigen Architekturensemble, das 1999 in die Welterbenliste der UNESCO aufgenommen wurde. Die zwischen 1823 und 1934 errichteten fünf prächtigen Museumsbauten - das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum - verbinden geschickt Präsentation mit politischer Repräsentation.
Erfahren Sie zudem vom aktuellen "Masterplan Museumsinsel", der die Gebäude den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts anpassen soll.
Lassen Sie uns somit für zwei Stunden in Vergangenheit und Zukunft des Gesamtkonzepts Museumsinsel eintauchen.

Bei dieser Führung handelt es sich um einen Außenrundgang. Im Alten Museum, in der Alten Nationalgalerie und im Bode-Museum können die Foyers besichtigt werden.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 12,00 Euro pro Person
Information und Anmeldung: Manuela Gander, Tel.: 0171 527 66 00 (auch AB), E-Mail: manuela.gander[at]gmx.de

Mittwoch, 6. September 2017 - 17:00

Oktoberfest am Hauptbahnhof

Ort: Hauptbahnhof (Washingtonplatz)

Genießen Sie die ganz spezielle Atmosphäre bayerischer Lebensfreude mit zünftiger Blasmusik, herzhaften Haxen und süffigem Münchner Bier! ABSV-Mitglieder sind im Rahmen der Aktion Augen-Licht herzlich eingeladen von der City-Stiftung Berlin und dem Festveranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger.

Leitung: Siegfried Helias, Funk: 0172 310 63 92 (bitte nur am Veranstaltungstag nutzen)
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail an freizeit[at]absv.de

Mittwoch, 6. September 2017 - 18:00

Keller-Kino: "Mein Blinde Date mit dem Leben" mit Audiodeskription

Treffpunkt: 17:50 Uhr im Seminarraum des ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Inhalt: Saliya Kahawatte träumt davon, Hotelier zu werden. Doch was helfen die besten Noten, wenn man die niederschmetternde Diagnose erhält, rapide zu erblinden. Seinen Traum will er dennoch nicht aufgeben. Nach mehreren Absagen bewirbt sich zu einer Ausbildung im Bayerischen Hof, verschweigt aber seine Blindheit. Mit bloßer Willenskraft gelingt es ihm, sich alle nötigen Wege einzuprägen, wobei er auch auf die Hilfe seines Kollegen vertrauen muss. Dann lernt er die hübsche Laura kennen, und alles wird noch schwieriger.

Anmeldung unter Tel.: 030 391 27 63 oder per E-Mail: roeding[at]t-online.de

Donnerstag, 7. September 2017 - 16:00

Die Geschichten der Steine – Tastführung durch die mineralogische Schausammlung der FU Berlin

Treffpunkt: 16:00 Uhr an der Bushaltestelle Emmichstraße des X83; von dort gemeinsamer Fußweg zum Geocampus der FU, Malteserstraße 74 - 100, Haus C, 12249 Berlin

Steine. Sie liegen herum, liegen im Weg, sagen kein Wort. Ist das wahr? Können Steine wirklich nicht reden? Doch sie können. Sie brauchen nur jemanden, der für sie das Erzählen übernimmt. Dann sind sie nicht mehr nur Steine, sondern plötzlich Minerale und Ausstellungsobjekte. Sie sind rau und glatt, weich und hart, schwer und leicht, kalt und warm, rund und eckig. Sie formen Kristalle, erfassbare geometrische Körper der Natur, die lang sein können, oder breit, oder nichts von beidem. Manche Minerale sind nicht ewig, sie verändern sich sogar in der Ausstellungsvitrine – und stinken nach Schwefelsäure.

Achtung: Die Führung erfolgt in ganz kleinen Gruppen, damit genügend Zeit zum Ertasten der Steine ist.

Leitung: Mineraloge Dr. Ralf Milke, Privatdozent an der Freien Universität Berlin und Leiter der mineralogischen Schausammlung
Dauer: ca. 90 Minuten
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de
Kosten: keine
Fahrverbindung: vom S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz weiter mit dem Bus X83 bis Haltestelle Emmichstraße
Weitere Führungen: geplant

Samstag, 9. September 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Sonntag, 10. September 2017 - 16:00

Familienworkshop mit Tastmodell

Angebot für Kinder und Familien zur Ausstellung: Roberto Burle Marx, Tropische Moderne

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang der Deutschen Bank KunstHalle, Un­ter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte

Leitung: Emanuele Valeriano
Kosten: Führung und Workshop frei, Eintritt: 3,00 Euro pro Person oder 8,00 Euro pro Familie; Begleitperson frei.
Information und Anmeldung bis 4 Tage im Voraus: Tel.: 030 20 20 93-0 oder E-Mail: db.kunsthalle[at]db.com
Fahrverbindung: U2 bis Stadtmitte, U6 bis Französische Straße, S-Bahn Brandenburger Tor oder Friedrichstraße, Busse 100, 200, TXL
Weitere Termine: geplant zu anderen Ausstellungen

Dienstag, 12. September 2017 - 16:00

Führung durch den Berliner Zoo

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang Zoo (Löwentor), Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

In der Führung geht es in einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten Zoobewohnern (Tapir, Alpaka) sowie in die Zooschule, wo es die Möglichkeit gibt, Materialien und Schädel sowie eine Schlange zu ertasten.

 

Hinweis: Beacons als Teil der neuen Zoo App helfen blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung auf dem Zoogelände. Die Zoo App kann kostenfrei auf mobile Apple- und Android-Geräte herunterladen werden. Mehr Infos unter: www.zoo-berlin.de/app

Kosten: 14,50 Euro/ermäßigt 10,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre: 7,50 Euro, die Führungsgebühren übernimmt der ABSV; neu ab 2017: Begleitperson frei bei Zeichen "B" im Ausweis
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit[at]absv.de

Mittwoch, 13. September 2017 - 16:30

Führung in der Deutschen Bank KunstHalle: Roberto Burle Marx, opische Moderne

Treffpunkt: 16:15 Uhr am Eingang der Deutschen Bank KunstHalle, Un­ter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte

Seine wegweisenden Entwürfe an der Copacabana in Rio de Janeiro, am Biscayne Boulevard in Miami Beach, in Brasilien und der ganzen Welt haben Roberto Burle Marx (1909-1994) zu einem der herausragendsten Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts gemacht. In Kooperation mit dem Jewish Museum präsentiert die KunstHalle das gesamte Spektrum seines künstlerischen Schaffens. Burle Marx, Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer brasilianischen Mutter, begeisterte sich bereits in den frühen 1930er Jahren für die Moderne – zu einem Zeitpunkt, als sie viele Künstler und Intellektuelle in seinem Heimatland erfasste. Für Burle Marx bildete die Abstraktion das grundlege Prinzip, um mit geschwungenen Formen und den bunten Farben der einheimischen Flora eine völlig neue Formensprache in der Landschaftsarchitektur zu entwickeln. Während seiner mehr als sechzigjährigen Karriere gestaltete Burle Marx weltweit über 2.000 Gärten und entdeckte fast 50 neue Pflanzenarten, dabei plädierte er stets für die Verwendung einheimischer Gewächse. Mit mehr als 100 Arbeiten werden seine bedeutendsten Projekten in der Ausstellung anhand von Entwürfen, Modellen, Zeichnungen, Gemälden und Fotografien vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf seinen Berliner Bezügen und Projekten.  

Leitung: Emanuele Valeriano
Kosten: Führung frei, Eintritt: 3,00 Euro pro Person bzw. 8,00 Euro pro Familie; Begleitperson frei
Information und Anmeldung bis 4 Tage im Voraus: Tel.: 030 20 20 93-0 oder E-Mail: db.kunsthalle[at]db.com
Fahrverbindung: U2 bis Stadtmitte, U6 bis Französische Straße, S-Bahn Brandenburger Tor oder Friedrichstraße, Busse 100, 200, TXL
Weitere Termine: geplant

Donnerstag, 14. September 2017 - 15:00

Führung im Deutschen Historischen Museum: „Kleider machen Leute“

Treffpunkt: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Welche modischen Bestandteile sind bei Ritterrüstungen zu erkennen? Welche Stoffe und Farben verweisen auf Standeszugehörigkeiten? Die Themenführung geht diesen Fragen auf den Grund und beleuchtet auch die Wechselwirkung von Mode und Tagespolitik. Die Kombination aus Hören und Berühren ermöglicht es Blinden und Sehbehinderten, sich der deutschen Geschichte zu nähern und aktiv an der Diskussion darüber teilzunehmen. Beim Ertasten von ausgewählten Exponaten erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen über das verwendete Material und können so Geschichte mit allen Sinnen begreifen.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: Eintritt: 8,00 Euro/4,00 Euro (ermäßigt), Führung: 4,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 203 04-750 oder -751 oder E-Mail: fuehrung[at]dhm.de
Fahrverbindungen: S-Bahn bis Hackescher Markt; Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper; Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt

Freitag, 15. September 2017 - 15:00

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte, und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Sieber besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: auf Anfrage

Samstag, 16. September 2017 - 16:00

Führung im Bode-Museum: Skulpturen zum Begreifen

Treffpunkt: 15:50 Uhr im Eingangsbereich Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin, Eingang Monbijoubrücke

Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das "Porträt eines Kaisers" (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der "Raub der Sabinerinnen" (Prag, 17. Jh.) aus Bronze, zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert. Ausgewählte Skulpturen können unter sachkundiger Anleitung einer Bildhauerin ertastet werden. Neben der haptischen Annäherung an die Form werden Informationen zu Künstlern, deren bildgebende Ideen und historische Hintergründe vermittelt.

Wenn die TeilnehmerInnen möchten, können sie auf Zeichenfolie (Linie erhaben) oder Styrodorplatten (Negativtlinie) ihren Eindruck der Skulptur aufzeichnen. Zeichnen ist ein geeignetes Werkzeug für die Klärung der inneren Vorstellung und Erinnerung.

Leitung: Heike Haman
Kosten: Eintritt 10,00/ermäßigt für Schwerbehinderte 5,00 Euro. Die Führung kostet 8,00 Euro, Begleitperson jeweils frei.
Anmeldung: Tel.: 030 266 42 42 42 oder E-Mail: service[at]smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Hackescher Markt, Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper, Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt
Nächste Führung: 9. Dezember, 16:00 Uhr

Mittwoch, 20. September 2017 - 16:00

Inklusive Tastführung durch die [Probe]Räume im Märkischen Museum

Ort: Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

Die neuen [Probe]Räume im Märkischen Museum bieten viele Zugangsmöglichkeiten für den Tast- und Hörsinn. Inhaltlich stehen dabei die Geschichte Berlins im Mittelalter sowie Kindheit und Alltag um 1900 im Mittelpunkt.
Am Modell der mittelalterlichen Stadt können Besucherinnen und Besucher Kopien der Modellhäuser ertasten.
Bewohnerinnen und Bewohner eines Berliner Mietshauses erzählen in acht Hörstationen Alltagsgeschichten aus der vorletzten Jahrhundertwende.
Die harten Sitzflächen historischer Schulbänke vermitteln ein Gefühl für das Schulwesen jener Zeit, und an zahlreichen Hands-on-Stationen kann die Entwicklung der Schreibgeräte von der Feder bis zur Schreibmaschine für Punktschrift nachvollzogen werden.

Es handelt sich um eine inklusive Führung – auch Sehende sind herzlich willkommen!

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 5,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: 030 240 02-162, E-Mail: info[at]stadtmuseum.de
Fahrverbindung: U-Bahn U2 oder Bus 147, 165, 265 bis Märkisches Museum; S- und U-Bahn U8 bis Jannowitzbrücke

Sonntag, 24. September 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden eröffnet die Führung neue Perspektiven auf die Teilung.

Dauer: 90 Minuten
Anmeldung bis zwei Tage vor Führungstermin: Tel.: 030 467 98 66 23
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S2, S25 oder Bus 247 bis Nordbahnhof; U-Bahn U8 bis Bernauer Straße;  Tram M10 bis Gedenkstätte Berliner Mauer
Weitere Führungen: auf Anfrage

Montag, 25. September 2017 - 19:30

"Memory", Charity-Gala "Stars in Concert"

Einlass ab 18:30 Uhr

Ort: Estrel, Sonnenallee 225, 12059 Berlin

Das Konzert mit den "Stars in Concert" ist ein Benefizkonzert, dessen Erlös krebskranken und sozial benachteiligten Kindern in Berlin zu Gute kommt.

Für ABSV-Mitglieder und ihre Begleitpersonen stehen auf Einladung der City Stiftung Berlin Freikarten zur Verfügung.
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de
Fahrverbindungen: Buslinie M41 bis Haltestelle "Ziegrastraße" oder S-Bahn-Linie S41/S42 (Ringbahn) bis Haltestelle "Sonnenallee"

Mittwoch, 4. Oktober 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 7. Oktober 2017 - 10:30

„Dem Rad in die Speichen fallen.“ Ein Stadtspaziergang zu Dietrich Bonhoeffer

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem S-Bahn-Bahnsteig der S5 Heerstraße

Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.

In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort, der Topographie des Terrors spüren wir – auch durch seine Brautbriefe – seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war. Ihre Umgebung weist noch heute Spuren eines Mannes auf, von dem die einen als „Verräter“ sprachen, die anderen von einem, der bereit war Verantwortung zu übernehmen, um das Leben vieler Menschen zu retten, auch dann, wenn man dadurch selbst schuldig würde.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Weitere Führungen: auf Anfrage

Freitag, 13. Oktober 2017 - 15:30

Durch das Berlin des Dr. Erich Kästner

Treffpunkt: 15:20 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn U9 Güntzelstraße

Der Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin, als Student der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte verbrachte er das Wintersemester 1920/21 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Auf unserem knapp 3-stündigen Stadtspaziergang werden wir Orte aufsuchen, die prägend für das Leben des Vielschreibers waren. Außerdem werden wir uns zu ausgewählten literarischen Schauplätzen seiner (Kinder-) Bücher begeben. Dabei hören Sie Beispiele seiner Gebrauchslyrik, entdecken taktile Kleinodien und lassen den Mann der gefeilten Worte und spitzen Feder selber zu Wort kommen. Wir werden mit dem ÖPNV mehrere Berliner Bezirke besuchen: angefangen von Kästners erstem Wohnsitz in Wilmersdorf, über die Friedrichstraße, bis zum Theater Am Festungsgraben in Mitte. Daher empfehle ich allen Kästner-Liebhabern oder solchen, die es noch werden wollen, bequeme Schuhe und ggf. eine Begleitung.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U9 bis Güntzelstraße
Weitere Führungen: auf Anfrage

Mittwoch, 1. November 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 18. November 2017 - 11:30

Tastführung in der Villa Oppenheim

Treffpunkt: Kassenfoyer im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin

Die Kunstsammlung Charlottenburg beherbergt Skulpturen und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In dieser Führung machen sie ausschließlich Bekanntschaft mit weiblichen Bronzen und einer äußerst gelungenen taktilen Umsetzung eines Gemäldes. Selbstverständlich handelt es sich bei der Porträtierten ebenfalls um eine Frau!

Daher sind Gäste, die bereits an Tastführungen in der Villa Oppenheim teilgenommen haben und Besucher, denen die Kunst dieses Museums bislang noch unbekannt ist, gleichermaßen willkommen!

Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Kosten: Führung 5,00 Euro, Eintritt frei, Begleitperson frei
Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter[at]tastkunst.de
Fahrverbindung: Bus 109, 309, M45; U-Bahn U2 bis "Sophie-Charlotte-Platz" oder U7 bis "Richard-Wagner-Platz"
Weitere Führungen: auf Anfrage

Straßensituation, Blinde und Begleitung gehen über Zebrastreifen