ABSV-Info 37/2018 - Berlin bekommt einen Otto-Weidt-Platz

Freitag, 13. April 2018

Liebe Leserinnen und Leser, 

der Name Otto Weidt ist vielen gut bekannt. Als Besitzer einer Blindenwerkstatt hat er in der Zeit des Nationalsozialismus seine jüdischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versteckt und damit vor der Deportation bewahrt.

Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt hält das Andenken an ihn frisch. Auch der Film „Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt“ erinnert an seine Lebensgeschichte. Ein künftiger Platz in Berlin, der seinen Namen tragen wird, soll ebenfalls dazu beitragen, dass seine Taten nicht vergessen werden. 

Zum 1. Spatenstich des künftigen Otto-Weidt-Platzes laden Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Inge Deutschkron, Schriftstellerin, Zeitzeugin und Mitarbeiterin der Blindenwerkstatt von Otto Weidt von 1941 bis 1943 herzlich ein. 

Termin: Dienstag, 17. April 2018, 13:30 Uhr
Ort: künftiger Otto-Weidt-Platz in der Europacity, vom Berliner Hauptbahnhof zwei Haltestellen mit dem Bus 142 Richtung U Leopoldplatz bis Haltestelle Heidestraße

Die Europacity:
Das Gebiet der Heidestraße in Berlin – jahrzehntelang ein "Niemandsland" zwischen Ost und West und geprägt durch die Berliner Mauer, Containerbahnhof und Lagerhallen – ist heute eines der zentralen Zukunftsgebiete der Stadt. Das Gebiet zählt aufgrund seiner herausragenden zentralen Lage, der besonderen Erreichbarkeit durch den Nah- und Fernverkehr sowie der Attraktivität für die sich im Umfeld des Hamburger Bahnhofs etablierende Kunstlandschaft zu einem der interessantesten innerstädtischen Räume.
Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro