Singen, backen, modellieren – wo blinde und sehbehinderte Senioren ihren Lebensabend verbringen

Donnerstag, 8. September 2016

Wenn am Sonntag, 25. September 2016, die Blindenwohnstätten Berlin in Spandau und Weißensee von 13:00 bis 17:00 Uhr ihre Türen öffnen, dann können sich Menschen mit Sehproblemen gemeinsam mit ihren Angehörigen nicht nur von den großzügigen Wohnappartements, sondern auch von den vielfältigen Bewegungs- und Freizeitangeboten in den Einrichtungen überzeugen. In einzelnen Gruppen kann jeder seinen Neigungen nachgehen und dabei die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten genießen. Im Frühjahr und Herbst laden die Blindenwohnstätten ihre Bewohner und interessierte Gäste zu Konzerten mit renommieren Künstlern ein.

Von anderen Wohn- und Pflegeheimen unterscheiden sich die Blindenwohnstätten durch ihre Ausstattung, die den blinden und sehbehinderten Bewohnern die Orientierung erleichtert. So sind alle Räume mit tastbaren Zeichen gekennzeichnet, die Aufzüge verfügen über eine akustische Ansage, die Räume werden blendfrei ausgeleuchtet und die Treppenstufen sind kontrastreich markiert. Zu beiden Häusern gehört ein blindengerecht gestalteter Garten, wo sich die Bewohner selbstständig aufhalten und orientieren können.

Die Blindenwohnstätten Berlin in der Niederneuendorfer Allee 6-9 in Spandau und in der Berliner Allee 193-197 in Weißensee bieten jeweils 100 blinden und sehbehinderten Seniorinnen und Senioren ein sicheres und vertrautes Zuhause. In der Spandauer Einrichtung gibt es zusätzlich noch Plätze für 20 mehrfachbehinderte Menschen. Gesellschafter der Blindenwohnstätten Berlin ist der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. (ABSV) mit 2.500 Mitgliedern.

Pressekontakt:

Paloma Rändel, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 895 88-123, Fax: 030 895 88-99, E-Mail: paloma.raendel@absv.de
Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. (ABSV)
Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Frau mit Brille liest Zeitung mit Sehhilfe