Rehabilitationsschulungen

Schulung in lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF)
Mit nachlassendem Sehvermögen oder bei einer Erblindung können selbstverständliche Handgriffe und Fertigkeiten nur noch erschwert oder mit Hilfe anderer Personen durchgeführt werden. Das betrifft viele Alltagssituationen, wie beispielsweise die Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten oder die Bewältigung des Haushaltes. Mit einer Schulung in lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF) können blinde und sehbehinderte Menschen lernen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren bzw. zu erhöhen.

Art und Dauer der Lerninhalte (Essensfertigkeiten, Kochen, Kleiderpflege, Haushalt, Körperpflege, Kommunikationsfertigkeiten, Umgang mit Lesehilfen) werden individuell abgestimmt. Der Unterricht erfolgt immer im Einzelunterricht und kann sowohl in den Räumlichkeiten des ABSV als auch in der eigenen Wohnung durchgeführt werden.

Kontakt:
Genoveva Jabbusch
Rehabilitationslehrerin LPF
Tel.: 030 895 88-131
E-Mail: genoveva.jabbusch@absv.de

Sonja Binder
Rehabilitationslehrerin O&M und LPF
Tel.: 030 895 88-152
E-Mail: sonja.binder@absv.de


Schulungen in Orientierung und Mobilität mit dem Langstock (O & M)
Wenn das Sehvermögen schlechter wird oder ganz verloren geht, werden auch die kleinsten Wege zum Problem. Eine Schulung in Orientierung und Mobilität ermöglicht die Rückkehr zur Selbstständigkeit im häuslichen Bereich und im Straßenverkehr. Dabei lernen blinde und sehbehinderte Menschen den Gebrauch des weißen Langstockes zur Orientierung und Fortbewegung.

Das Training wird im Einzelunterricht durchgeführt. Die individuellen Möglichkeiten werden dabei besonders berücksichtigt. Entsprechend werden auch die Lerninhalte und die Dauer des Trainings individuell abgestimmt. Die Finanzierung von Training und Langstock erfolgt durch die Krankenkassen.

Kontakt:
Susanne vom Scheidt
Rehabilitationslehrerin O&M
Tel.: 030 895 88-150
E-Mail: susanne.vom.scheidt@absv.de

Sonja Binder
Rehabilitationslehrerin O&M und LPF
Tel.: 030 895 88-152
E-Mail: sonja.binder@absv.de