Sozialarbeit

Das Nachlassen des Sehvermögens oder eine Erblindung bringen gravierende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens mit sich. Unser Team aus erfahrenen und teilweise selbst betroffenen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern berät zu allen Fragen, die sich aus der Sehbehinderung bzw. Blindheit ergeben. Dazu gehören:

  • schulische und berufliche Chancen für blinde und sehbehinderte Menschen, Ausbildung, Studium sowie Arbeitsplatzausstattungen und Kündigungsschutz schwerbehinderter Menschen, Kontakte zu Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken

  • Nachteilsausgleiche, u. a. Blindengeld, Blindenhilfe, Steuerermäßigungen, Freifahrten im städtischen und Regionalverkehr, Gebührenbefreiung bzw. ermäßigung bei Rundfunk und Fernsehen

  • Beratung zu Rehabilitationsmaßnahmen zum Erhalt bzw. zur Erhöhung der Selbstständigkeit und Mobilität, Antragstellung bei den Kostenträgern und Durchführung durch Rehabilitationslehrer des ABSV

  • Beratung zu Hilfsmitteln, elektronischen Lesegeräten und deren Finanzierung

  • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen und bei der Korrespondenz mit Behörden und Krankenkassen sowie bei der Durchsetzung von Rechten in Widerspruchs- und Klageverfahren

  • Beratung zu unseren Senioreneinrichtungen für blinde und sehbehinderte bzw. für mehrfachbehinderte Menschen in Spandau und Weißensee

  • Informationen zum Kontakt mit anderen Betroffenen, zu den Angeboten des ABSV im Kultur- und Freizeitbereich sowie zu Hilfsangeboten anderer Organisationen, wie Hauspflege, fahrbarer Mittagstisch oder Begleitdienste

  • Die Beratung erfolgt in persönlichen Gesprächen in der Geschäftsstelle des ABSV oder, wenn das aus Mobilitätsgründen nicht möglich ist, auch bei den Betroffenen zu Hause. Gerne beziehen wir auch Angehörige und Freunde in die Beratung ein. In psychischen Krisensituationen hilft ein Gespräch mit unserer Psychologin.

Neu: Selbsthilfegruppe für Angehörige

Die Einschränkung oder gar der Verlust des Sehvermögens bedeutet nicht nur für die Betroffenen selbst eine spürbare Umstellung des bisher gewohnten Alltags. Auch die Angehörigen erleben den Verlust des bisher Vertrauten und fühlen sich oft verunsichert, alleingelassen und mehr denn je verantwortlich für das Wohlergehen des nahen Menschen.

Ein Kontakt und Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen unterstützt Sie darin, Ihre Sorgen und Nöte offen zu äußern. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin kann so von den Erfahrungen der Anderen profitieren und neue Wege kennenlernen.

Die Selbsthilfegruppe findet regelmäßig einmal im Monat statt und wird von Frau Kirdorf-Töpler unterstützt.

Ort: ABSV (Seminarraum), Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Termine für 2016:

Donnerstag, 11. August, 9. September, 13. Oktober, 10. November und 8. Dezember jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr

Anmeldung bei Dipl.-Psych. Christiane Kirdorf-Töpler unter Tel. 030 895 88-145 oder E-Mail: Christiane.Kirdorf-Toepler@absv.de

 

Kontakt:
Petra Rissmann, Leiterin des Sozialdienstes
Tel.: 030 895 88-115
E-Mail: petra.rissmann@absv.de

 

Ein Beratungsgespräch beim Absv