ADele-Tag

Fünf preisverdächtige Hörfilme im Kino!

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) verleiht jährlich für die besten Audiodeskriptionen bei Kino- und Fernsehfilmen den Deutschen Hörfilmpreis, ADele. In diesem Jahr lädt der DBSV im Vorfeld der Preisverleihung zum ADele-Tag ein, bei dem fünf der nominierten Filme für den Deutschen Hörfilmpreis 2020 gezeigt werden. Audiodeskription (AD) und Untertitel (UT) sind bei allen Filmen über die App GRETA zugänglich. So bietet der ADele-Tag die Möglichkeit, einige Filme mit einer herausragenden Audiodeskription im Kino zu genießen. Die Filme können einzeln oder, bei ausreichender Kondition, auch alle besucht werden. Achtung: Begrenztes Kartenkontingent!

Programm:

Hinweis: Bitte die App GRETA und die jeweiligen Audiodeskriptionen auf das Smartphone herunterladen und Kopfhörer mitbringen.

Ort: Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36 - 39, 10435 Berlin
(U-Bahn U2 oder Tram 12, M1, M10 bis U Eberswalder Straße)
Dauer: 11:00 bis 23:30 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: info[at]hoerfilm.info

Zu den Filmen:

Der König der Löwen
(USA 2019, 118 Minuten, Regie: Jon Favreau)

Kurzinhalt: Dem weisen Herrscherpaar Mufasa und Sarabi wird ein Thronfolger geboren. Löwenjunge Simba verbringt mit seiner Freundin Nala eine glückliche Kindheit unter der Sonne Afrikas, die jäh beendet wird, als Simbas machthungriger Onkel Scar eine böse Intrige gegen die Königsfamilie spinnt. Simba ist gezwungen, seine Heimat zu verlassen.

Crescendo #makemusicnotwar
(Deutschland/Italien 2019, 106 Minuten; Regie: Dror Zahavi)

Kurzinhalt: In Südtirol ist ein Gipfeltreffen zwischen Israel und Palästina angesetzt. Bei diesem soll ein Jugendorchester auftreten, in dem junge Israelis und Palästinenser gemeinsam musizieren und beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist.

Ich war noch niemals in New York
(Deutschland/Österreich 2019, 128 Minuten, Regie: Philipp Stölzl)

Kurzinhalt: Für die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist ihr Beruf das Wichtigste im Leben. Das ändert sich erst als ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und plötzlich nur noch einen Gedanken im Kopf hat, nämlich, dass sie noch nie in New York war. Kurzentschlossen flieht die resolute Dame aus dem Krankenhaus und schmuggelt sich als blinde Passagierin an Bord eines Kreuzfahrtschiffs mit Ziel New York. Lisa begibt sich notgedrungen auf die Suche.

Lara
(Deutschland 2019, 98 Minuten, Regie: Jan-Ole Gerster)

Kurzinhalt: Lara hat Geburtstag. Doch ihr Sohn will nicht viel mit ihr zu tun haben. Er hat an diesem Tag ein großes Solo-Klavierkonzert, doch sie hat er nicht eingeladen. Aber Lara gibt nicht auf: Sie hat sich Tickets gesichert und verteilt sie nun an andere.

Nur eine Frau
(Deutschland 2019, 96 Minuten, Regie: Sherry Hormann)

Kurzinhalt: Aynar ist in Deutschland in einer patriarchalen Familienstruktur aufgewachsen. Sie wird verheiratet, wehrt sich aber letztendlich doch gegen ihren gewalttätigen Ehemann. Doch als sie ihn schließlich verlässt, hat das für sie Folgen.

Zuletzt geändert: 
15. Januar 2020 - 13:47