Mitgliederzeitschrift

Artikel aus den Vereinsnachrichten 12-2022

Ausgezeichnetes Engagement

von Karina Henseleit

Am 8. November wurde Roswitha Röding im Roten Rathaus von der Staatssekretärin für Integration und Soziales, Wenke Christoph, auf Vorschlag des ABSV die „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“ verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich an ehrenamtlich engagierte Personen vergeben, die sich seit mindestens zehn Jahren in besonderer Weise für ihre Mitmenschen einsetzen.

Die über 60 Jahre ihrer Mitgliedschaft im ABSV waren für Roswitha Röding geprägt von großem Einsatz in verschiedenen Orts- und Interessengruppen sowie Arbeitskreisen. Den Gruppen Wedding und Tiergarten war sie jahrzehntelang eine verantwortungsvolle und vertrauensvolle Ansprechpartnerin und ist das auch weiterhin trotz der kürzlichen Zusammenlegung zur Bezirksgruppe Mitte, solange sich niemand für die Nachfolge findet.

In ihrer Funktion als Hörfilmbeauftragte des ABSV hat sie bis Pandemiebeginn die Mitglieder des ABSV monatlich ins „Kellerkino“ zu einem barrierefreien Filmabend eingeladen. Als erfahrene und vielfach ausgezeichnete Filmbeschreiberin ist sie eine gefragte Ansprechpartnerin in Sachen Audiodeskription. Im Rahmen des Arbeitskreises Kultur und Freizeit setzt sie sich für einen barrierefreien Zugang zur Kultur ein, sei es im Museum oder im Theater.

Herzlichen Glückwunsch zu der verdienten Auszeichnung!

Bereits am 23. September wurde unserem Mitglied Ruth Winkelmann von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey das Bundesverdienstkreuz überreicht.

Ruth Winkelmann überlebte in Berlin den Holocaust und spricht seit nunmehr 20 Jahren mit Schulklassen über ihre Geschichte. In ihrem Buch „Plötzlich hieß ich Sara“ berichtet sie von ihrer Kindheit und Jugend, die ab 1933 vom Kampf ums Überleben geprägt waren.

Wir, und ganz besonders die Bezirksgruppe Reinickendorf, gratulieren Ruth Winkelmann sehr herzlich zu ihrer Ehrung!

Verbandsklage und Aktion in der Woche des Sehens

von Paloma Rändel

Am 1. September sind neue Regeln im Berliner Straßengesetz in Kraft getreten. Da dem ABSV die Regelungen des Senats nicht weit genug gegangen sind, um den Roller-Vandalismus zu beenden, haben wir erstmals in der Vereinsgeschichte eine Verbandsklage erhoben.

In der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober haben wir unser Anliegen mit einer Aktion unterstützt und falsch abgestellten E-Rollern die rote Karte gezeigt – mit großer Resonanz in der Öffentlichkeit. Mitglieder des Vorstandes waren mehrfach in Radio- und Fernsehbeiträgen vertreten. Auch in den sozialen Medien hat die Aktion für eine hohe Aufmerksamkeit gesorgt.

Die Aktion wurde von Mitgliedern unseres Vereins, von Berlinerinnen und Berlinern sowie vom
Deutschen Verein der Blinden
und Sehbehinderten in Studium
und Beruf e. V., Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg, Fuss e. V.
und der Woche des Sehens unterstützt. 

Sprach- und Bewusstseinswandel

von Paloma Rändel

Der 3. Dezember ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Gedenk- und Aktionstag. Er soll das Bewusstsein für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und den Einsatz für ihre Würde und Rechte fördern.

Am Wandel der Bezeichnung des Aktionstages kann man erkennen, wie Sprache und Bewusstsein sich gegenseitig beeinflussen:

Ursprünglich wurde der Tag als „Internationaler Tag der Behinderten“ (International Day of Disabled Persons) in Leben gerufen und 1993 erstmals begangen. Doch die Substantivierung „Behinderte“ bzw. „Behinderter“ wurde zunehmend als diskriminierend empfunden.

Auch die Formulierung „behinderte Menschen“ /„behinderter Mensch“ war nicht akzeptabel, da der Begriff die Betreffenden zu sehr auf ihr „Behindert-Sein“ reduziert hat.

Aktuell spricht man von Menschen bzw. Mensch mit Behinderung/en. 

2007 wurde der Gedenktag zum „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen“ (International Day of Persons with Disabilities) umbenannt. 

Ende der Gruppenreisen

von Hermann Griesel

In der Vergangenheit waren die vom ABSV angebotenen Gruppenreisen ins AURA-Hotel Timmendorfer Strand oft ein beliebtes Angebot. Die letzten Termine mussten jedoch mangels Anmeldungen abgesagt werden. Gründe gab es mehrere: die ungünstig liegenden Reisetermine Ende November und im Frühjahr, Verteuerungen beim individuellen Reisepreis, coronabedingte Einschränkungen und Planungsunsicherheiten. Vor allem aus dem letztgenannten Grund hatten Interessenten für die Oktoberreise bereits während des Sommers Reisen in Eigenregie unternommen. Da sich die Entwicklungen bei den Preisen und zur Pandemie nicht verlässlich voraussehen lassen und es derzeit auch keine ehrenamtlichen Begleitpersonen gibt, hat der Vorstand beschlossen, das Angebot der Gruppenreisen vorerst nicht weiter aufrecht zu erhalten. Reisen an sich ist aber natürlich wichtig. Daher laden wir Sie im neuen Jahr herzlich zu einem Treffen ein, auf dem Ihnen barrierefreie Reisemöglichkeiten vorgestellt werden. Unsere Ehrenamtskoordinatorin Karina Henseleit wird Sie rechtzeitig informieren. 

Vertrauen missbraucht und diskriminiert

von Paloma Rändel

Einer blinden Frau – sie ist Mitglied unseres Vereins – wurde am S- und U-Bahnhof Neukölln von einem Passanten Hilfe angeboten, die sie dankbar annahm. Nach der "Hilfe" fehlte ihre Handtasche mit wichtigen Papieren und Wertsachen.

Der Schreck war groß. Noch größer war die Enttäuschung über das Vertrauen, das von dem vermeintlichen Helfer auf infame Art und Weise ausgenutzt worden war.

Auf die Frage, ob sie nun verunsichert sei und am liebsten nicht mehr aus dem Haus gehen möchte, antwortet sie sehr überzeugt: „Auf gar keinen Fall! Ich möchte auch weiterhin in Berlin unterwegs sein. Vertrauen gehört dazu. Das lass ich mir nicht nehmen.“ Sie resümiert: „Der Fehler, Geldbörse und Smartphone in die Tasche zu stecken, passiert mir nicht noch mal. Diese Dinge muss man körpernah tragen.“

Sie hat noch weitere Tipps: „Vorsicht ist immer angebracht, wenn jemand anbietet, den angeblich offenen Reißverschluss oder Rucksack schließen zu wollen. Da ist es besser, sich für das Angebot zu bedanken und selbst zu überprüfen, ob das Gepäckstück offen steht und wenn ja, Abhilfe zu schaffen.“   

Ein weiteres Mitglied wollte eine Filiale des Schokoladenhändlers Arko besuchen, wo sie schon öfter zusammen mit ihrem Blindenführhund einkaufen war. Diesmal wurde sie jedoch des Ladens verwiesen mit der Begründung, ein Hund dürfe nicht ins Geschäft. Den Argumenten unseres Mitglieds wurde kein Gehör geschenkt, sodass erst die hinzugerufene Polizei den Zutritt ermöglicht hat. Ein Brief unserer Geschäftsführerin an die Filiale hat dafür gesorgt, dass unser Mitglied und ihr Begleiter auf vier Pfoten beim nächsten Mal nicht nur freundlich im Laden begrüßt wurden, sondern sich die Filiale außerdem mit einer großen Schachtel Pralinen entschuldigt hat. Ist Ihnen auch schon einmal Ähnliches passiert? Falls ja, schildern Sie uns gern Ihre Erfahrungen: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: redaktion[at]absv.de 

Zwischen den Jahren

von Katharina Diekhof

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist immer etwas Besonderes. Man erfreut sich nicht nur an den Weihnachtsgeschenken, der neuen sprechenden Uhr oder dem neuen tastbaren Gesellschaftsspiel, es ist auch eine Zeit voller Leckereien.

Wenn Sie noch Nüsse von den bunten Tellern haben, freuen Sie sich bestimmt über unseren Nussknacker für 12,00 Euro, der die Schalen der geknackten Nüsse gleich auffängt.

Bei den Vorbereitungen für das Silvesterbuffet hilft Ihnen unser Sparschäler für 6,50 Euro. Der Schäler ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet und seine gezackte Klinge hinterlässt auf den geschälten Möhren oder Kartoffeln eine leicht wellenförmige Struktur. So können Sie leicht ertasten, ob Sie wirklich die gesamte Schale entfernt haben.

Beim Braten in der Pfanne hat sich unser Doppelpfannenwender für 8,90 Euro bewährt, mit dem Ihnen das Umdrehen des Gebratenen mühelos und kontrolliert von der Hand geht.

Falls Sie Zitronen für einen Cocktail in Scheiben schneiden möchten, können Sie zu unserer Schneidezange greifen. Sie hält das zu schneidende Gut fest und bietet gleichzeitig durch ihre kammähnliche Form einem Messer eine gute Führung. Sie kostet 9,90 Euro und ist auch zum Schneiden von Eiern und Tomaten geeignet.

Natürlich finden Sie bei uns auch in diesem Jahr wieder eine Auswahl an tastbaren Grußkarten mit Weihnachts- und Neujahrsmotiven für 2,50 Euro.

Der letzte Tag, an dem wir in diesem Jahr geöffnet haben, ist der 23. Dezember 2022. Ab Mittwoch, dem 4. Januar 2023, können Sie uns dann wieder besuchen.

Übrigens: Zahlen können Sie bei uns nach wie vor auch mit der EC-Karte (keine Kreditkarten). Unser Kartenterminal verfügt über die Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens und ist auch von vollblinden Personen gut zu ertasten.

Bücher lesen mit dem Smartphone

von Thomas Schmidt und André Steinmetz

Weihnachten steht vor der Tür.
Mit einem heißen Getränk und
einer weihnachtlichen Geschichte oder einem spannenden Hörbuch genießen wir die Zeit.

Die Apps der Berliner Blindenhörbücherei und dzb lesen machen es möglich, ungekürzte Bücher per Smartphone oder Tablet zu lesen.

Auch bei kommerziellen Anbietern wie z. B. Audible und BookBeat kann man Hörbücher kaufen oder streamen und diese auf seinem Smartphone oder Tablet hören. Mit der App Bücher und der Kindle App lassen sich Bücher käuflich erwerben und mit dem Smartphone lesen.

Wir bieten Ihnen dazu und zu allen anderen Fragen rund um das Smartphone Schulungen im ABSV-Vereinshaus an.

Schulungsbeitrag: 25,00 Euro für Inhaber der DBSV-Karte und 30,00 Euro für alle anderen.

Anmeldungen und Infos:

Thomas Schmidt (iWelt)
Tel. 030 895 88-102, E-Mail: thomas.schmidt[at]absv.de

André Steinmetz (aWelt)
Tel. 030 895 88-104, E-Mail: andre.steinmetz[at]absv.de

Selbsthilfegruppe „Leben mit AMD“

von Carola Brommer

Nach der Diagnose „Altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD) verändert sich das Leben der Betroffenen. Es kommt zu einer zunehmend spürbaren Umstellung des bisher gewohnten Alltags. Der Verlust des bisher Vertrauten führt häufig zu Verunsicherung und Überforderung bzgl. aktueller und zukünftiger Lebenssituation. Im Rahmen der AMD-Selbsthilfegruppe bietet sich die Chance, über Sorgen und Ängste zu sprechen, Tipps oder Informationen zu sammeln, Erfahrungen auszutauschen oder Kontakte zu Betroffenen zu knüpfen. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin kann so von den Erfahrungen der Anderen profitieren und neue Wege kennenlernen. Die Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig jeden dritten Mittwoch im Monat (max. 12 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer pro Gruppe) im ABSV-Vereinshaus. Die nächsten Treffen finden im Dezember 2022 sowie Januar und Februar 2023 statt.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte direkt bei Carola Brommer (Dipl.-Psychologin),
Tel. 030 895 88-145 oder per
E-Mail: carola.brommer[at]absv.de

Seelische Unterstützung in der Weihnachtszeit

von Carola Brommer und Hatice Altinbas

Die Adventszeit und Weihnachten, das Fest der Liebe, stehen vor der Tür. Gerade in dieser besinnlichen Zeit des Jahres verspüren viele Menschen intensive Momente der Einsamkeit und Traurigkeit, denn jetzt wird es besonders deutlich, dass geliebte Menschen fehlen. Auch für Menschen, die mit ihren Familien oder Freunden feiern, könnten in der Weihnachtszeit verstärkt Spannungen, Konflikte oder Enttäuschungen spürbar werden.

Falls Sie in der Vorweihnachtszeit oder an den Feiertagen Ängste oder Gefühle von Überforderung und Einsamkeit empfinden, zögern Sie nicht die folgenden Angebote zu nutzen:

Psychologische Beratung des ABSV Dipl.-Psych. Carola Brommer, erreichbar bis 22. Dezember:  Tel. 030 895 88-145

Die folgenden Angebote können Sie auch über die Feiertage nutzen:

  • Berliner Krisendienst: Tel. 030 390 63 00
  • Telefonseelsorge Berlin: Tel. 0800 111 0 111
  • Telefonseelsorge Caritas: Tel. 030 440 30 82 25
  • Silbernetz für ältere, vereinsamte und isoliert lebende Menschen: Tel. 0800 470 80 90

Falls Sie noch Ideen für die Gestaltung der Weihnachtszeit haben möchten, hier haben wir ein paar Inspirationen für Sie:

Die Feiertage aktiv planen: Familie, Freunde und Nachbarn anrufen, sie besuchen oder zu sich einladen, alleine oder gemeinsam spazieren gehen, zusammen essen, kulturelle Veranstaltungen, Gottesdienste, kirchliche Veranstaltungen oder die Angebote der Nachbarschaftszentren besuchen

Weitere Ideen und Inspirationen, wie zum Beispiel die Treffen unserer Bezirks- bzw. Interessensgruppen finden Sie in unseren Vereinsnachrichten oder in unserem Newsletter.

Schließzeiten Geschäftsstelle

Die ABSV-Geschäftsstelle ist „zwischen den Jahren“ geschlossen. Sie ist bis Freitag, 23. Dezember, 12:00 Uhr, geöffnet. Das neue Jahr beginnt wie immer mit einer zweitägigen Inventur.

Ab Mittwoch, 4. Januar, sind die Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle wieder für Sie telefonisch und vor Ort da.  

Notfallregister kann Leben retten

Quelle: Notfallregister e. V.

Im Ernstfall – wenn der Strom ausfällt – wissen die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deutschland nicht, wo sich Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen befinden und beispielsweise einen Heimbeatmungsplatz haben.

Der Verein Notfallregister hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese kritische Lücke zu schließen und stellt ein zentrales Erfassungssystem bereit, in dem sich Betroffene selbst oder durch ihre Angehörigen, Ärzte oder Pflegedienste registrieren können. Diese Informationen werden im Bedarfsfall den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt.

Die Registrierung erfolgt online über die Seite des Vereins Notfallregister: www.notfallregister.eu

Der Verein Notfallregister wurde von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Personen aus dem Bereich Katastrophen- und Zivilschutz, der Feuerwehr, dem THW, dem Rettungsdienst und Verwaltungsmitarbeitern mit Aufgaben im Bereich von Menschen mit Behinderung gegründet.  

Düstere Zukunft für Gesundheitsberufe

Quelle: DBSV

Nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) sollen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zukünftig nur noch an Hochschulen ausgebildet werden.

Unter den blinden und sehbehinderten Menschen, die im Bereich der medizinisch-therapeutischen Berufe arbeiten, hat kaum jemand Abitur. Etwa die Hälfte von ihnen war in einem anderen Beruf tätig, als die Seheinschränkung eintrat. Sie mussten dann ihre jeweilige Laufbahn abbrechen und erwarben ihre physiotherapeutische Qualifikation im Rahmen einer beruflichen Reha-Maßnahme. Sollte die vom BMG geplante Reform umgesetzt werden, könnte dieser Personenkreis nicht mehr Physiotherapeutin bzw. Physiotherapeut werden, weil ein Studium von den Kostenträgern derzeit nicht als Rehabilitationsleistung unterstützt wird.

Der Verbandsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) hat deshalb
eine Resolution verabschiedet, nachzulesen unter: www.dbsv.org/resolution/physiotherapie.html  

Empfehlungen der Berliner Blindenhörbücherei

von Angela Schmielewski

Mathijs Deen – Der Schiffskoch

Statt die Weltmeere zu bereisen, fristet die Crew eines Feuerschiffs ein Leben an der Ankerkette. In der öden Alltagsroutine bilden die ausgefallenen Gerichte des verschrobenen Schiffskochs die einzigen Lichtblicke. Doch das Ziegenböckchen, das der Koch als Hauptzutat seines nächsten Menüs lebendig mit auf das Schiff bringt, setzt eine unerwartete Dynamik in Gang ...

Sprecher: Robert V. Hofmann, Spieldauer: 3:10 h, Bestell-Nr. 24979

Hazel Gaynor – Miss Kelly und der Zauber von Monaco

Sommer 1955. Auf der Flucht vor dem hartnäckigen britischen Fotografen James Henderson stolpert Grace Kelly in die Boutique der Parfümeurin Sophie Duval, die sie im Hinterzimmer versteckt. Noch ein Jahr später kann James Henderson seine kurze Begegnung mit Sophie Duval nicht vergessen. Obwohl er Schuldgefühle hat, weil er seine Tochter allein lässt, nimmt er den Auftrag an und begleitet Grace Kellys Hochzeitsgesellschaft nach Monaco.

Sprecher: Verschiedene, Spieldauer: 12:15 h, Bestell-Nr. 24912

Monica Gutiérrez – Der fabelhafte Buchladen des Mr. Livingstone

Als die junge Archäologin Agnes Martí nach London zieht, um ein neues Leben zu beginnen, ahnt sie nicht, dass es hier eine Oase der Ruhe gibt: eine Buchhandlung namens Moonlight Books. Edward Livingstone, der Eigentümer, sucht gerade nach einer Aushilfe. Agnes lernt die Arbeit einer Buchhändlerin kennen und lieben. Eines Tages verschwindet das wertvollste Buch und ein hilfsbereiter Polizeiinspektor tritt in Erscheinung …

Sprecher: Roland Friedel, Spieldauer: 7:36 h, Bestell-Nr. 24915

Drew Murray – Die Quantum Mission

Special Agent Will Parker ist beim FBI, um der Allgemeinheit zu dienen. Doch als seine Vorgesetzten ihm einen undurchsichtigen Partner zur Seite stellen und einen Mordfall zuteilen, der im Zusammenhang mit seiner Vergangenheit steht, wird er misstrauisch. Immerhin war Parker früher CEO seines eigenen IT-Konzerns, und das Mordopfer wollte den bahnbrechenden Prototyp eines Quantencomputers verkaufen, der seiner Firma gehört.

Sprecher: Jens Wachholz, Spieldauer: 11:25 h, Bestell-Nr. 24981

Lizzie Pook – Moonlight und die Tochter des Perlenfischers

1886 Bannin Bay, Westaustralien: Strände voller glänzender Perlen und Muscheln so groß wie Teller - hier wollen die Brightwells mit Tochter Eliza ihr Glück finden. Zehn Jahre später ist Charles Brightwell der erfolgreichste Perlenfischer der Küste. Eines Tages jedoch kehrt sein Boot ohne ihn zurück. Eliza forscht entschieden nach. Doch schnell lernt sie: Die Wahrheit wird mehr kosten als Perlen.

Sprecherin: Andrea Brandl, Spieldauer: 9:26 h, Bestell-Nr. 24980 

Horst Evers – Früher war mehr Weihnachten

Horst Evers erzählt die witzigsten Weihnachtsgeschichten: Er berichtet von traumatischen Erlebnissen mit dem Weihnachtsmann und testet Geschenkideen - von Ich-selbst-ganz-nackig-mit-Schleife bis zur Smartphone-Stirnhalterung. Was nach drei alkoholfreien Glühweinen mit Schuss auf der Eisbahn passiert, ist so lehrreich wie das, was der Romantik-Autodidakt für die Liebsten empfiehlt. So komisch war Weihnachten noch nie!

Sprecher: Horst Evers, Spieldauer: 1:25 h, Bestell-Nr. 24887

Auch Sie können kostenlos Hörerin oder Hörer der Berliner Blindenhörbücherei (BBH) werden.

Kontakt: Tel. 030 826 31 11, E-Mail: info[at]berliner-hoerbuecherei.de
www.berliner-hoerbuecherei.de

Auf Wunsch bekommen Sie die Hörbücher kostenfrei zugeschickt. Noch bequemer geht es so:

Mit der App Lesezeit können Sie zu jeder Zeit alle gewünschten Hörbücher herunterladen oder Sie nutzen den Alexa-Skill
BHB Lesezeit und starten damit das Hörbuch.

Musikinstrumentenmuseum

von Michaela Englert

Direkt neben der Philharmonie, Nähe Potsdamer Platz, liegt ein weiterer musikalischer Ort:
Das Musikinstrumenten-Museum. Bisher waren die Sammlungsstücke aber vor allem über das Sehen erfahrbar. Das Projekt „Tastatur – Klaviatur – Interface“ in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat in diesem Jahr neue sinnliche Zugänge zu fünf ungewöhnlichen Instrumenten aus der Sammlung geschaffen. Beteiligt waren auch musikinteressierte ABSV-Mitglieder.

Der digitale Guide vermittelt ausführliche Beschreibungen zum Aussehen der Instrumente, umfangreiche Informationen zu ihrer Geschichte und Hörbeispiele.  Alle Inhalte können auch von zuhause abgerufen werden. 

Eine weitere Einstiegsmöglichkeit ist der Podcast „Tasten Talk“. Hier stellen Wissenschaftler und Musiker anschaulich und leichtverständlich jeweils ein Instrument vor. Die fünf Instrumente kann man dann beim Museumsbesuch in echt kennenlernen. Zwar dürfen sie im Original nicht berührt werden, jedoch können sie an interaktiven Stationen gespielt und gehört werden. Kreative Musikerinnen und Musiker können sich die Klänge der Instrumente auch herunterladen und mit den so genannten „Samples“ selbst zu Hause Musik machen.

In der Sonderausstellung zum Projekt finden Sie weitere experimentelle Vermittlungsstationen zu den Instrumenten. 

Im Museum selbst müssen die fünf ausgewählten Instrumente in der Vielzahl der historischen Instrumente gesucht werden. Dazu gibt es kein Bodenleitsystem, aber bis 31. Januar können blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher kostenlos einen geschulten Museumsmitarbeiter als Begleitung in der Ausstellung buchen.

Oder man nimmt an einer Tastführung teil. Die nächste findet am 21. Dezember um 15:30 Uhr statt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein gemütliches Café, sodass der Besuch entspannt ausklingen kann.

Den digitalen Guide, den Podcast und die Samples der Instrumente finden Sie auf der Webseite des Museums www.simpk.de unter „Tastatur – Klaviatur – Interface“.

Quiz

von Paloma Rändel

  1. Worauf Kinder im Winter gern rutschen, andere mitunter
    zu Fall kommen
  2. Weihnachtskuchen oder Arbeitsweg für Bergleute
  3. Als zwei Wörter benötigt fürs Weihnachtsgericht,
    als ein Wort dafür unüblich
  4. Dünne Glitzerstreifen, von denen es laut Loriot früher mehr gab

Die ersten Buchstaben der vier gesuchten Wörter mit je sieben Buchstaben ergeben das Lösungswort. Es ist eine tierische Figur
aus der Weihnachtsgeschichte und einem in Bremen handelnden Märchen.

Schicken Sie die Lösung bitte bis 10. Dezember per E-Mail an freizeit[at]absv.de oder rufen Sie an unter Tel. 030 895 88-119.

Die Losfee ermittelt unter allen richtigen Einsendungen spannende Hörbücher.

Auflösung des Rätsels  aus der November-VN:

1. Last, 2. Ente, 3. Edel, 4. Rate, 5. Ende, 6. Nase

Lösungswort: LEEREN 

Das Neujahrsbuch  

von Christine Langer

Das neue Jahr ist wie ein Buch
mit vielen leeren Seiten.
Was wird gescheh'n? Schreib ich was ein?
Wird es mich stets begleiten?

Ich schlag es auf das neue Buch,
werd täglich ich eintragen?
Was das Jahr bringt? Ich weiß es nicht.
Ich kann es euch erst sagen,

ist vollgeschrieben dieses Buch,
leg ich die Feder nieder.
Ich schlag es zu und fülle es
im nächsten Jahr dann wieder.  

Wunschzettel der Redaktion

von Paloma Rändel

In jede Ausgabe der Vereinsnachrichten stecken Mitarbeitende und Mitglieder viel Arbeit. Deshalb zögern Sie nicht, uns zu schreiben, wenn Ihnen ein Beitrag oder eine Ausgabe gut gefallen haben.

Sie können uns auch gerne Ihre Wünsche und Vorschläge mitteilen oder – nach Absprache – einen Beitrag schreiben.
Tel. 030 895 88-0, E-Mail: redaktion[at]absv.de

 

 

Zuletzt geändert: 
30. November 2022 - 22:46