ABSV-Info 05/2020 - ADele-Tag am 18. Januar: Schnell noch Karten sichern!

Mittwoch, 15. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

am ersten ADele-Tag am Samstag, 18. Januar, werden im Kino in der KulturBrauerei fünf der für den Deutschen Hörfilmpreis 2020 nominierten Filme in barrierefreier Fassung auf der großen Leinwand gezeigt.

Vorführungen mit „offener Audiodeskription“ sind entgegen der ursprünglichen Annahme leider technisch nicht möglich. Audiodeskription (AD) und Untertitel (UT) sind aber bei allen Filmen über die App GRETA zugänglich. Dazu bitte im Vorfeld die App GRETA und die jeweiligen Audiodeskriptionen bzw. Untertitel auf das Smartphone herunterladen und Kopfhörer mitbringen. AD und UT für den Film „Crescendo“ sind ab Freitag, 17. Januar, bei GRETA abrufbar.  

Eine gute Nachricht für alle, die sich noch kurzfristig zum ADele-Tag anmelden möchten:
Es gibt noch Karten!
Der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung (siehe unten) frei. 

Ort:
CineStar Kino in der KulturBrauerei Berlin, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
(U-Bahn U2 oder Tram 12, M1, M10 bis U Eberswalder Straße) 

Programm:
11:30 Uhr: Der König der Löwen
14:00 Uhr: Crescendo #makemusicnotwar
16:00 Uhr: Ich war noch niemals in New York
19:30 Uhr: Lara
21:30 Uhr: Nur eine Frau
Änderungen vorbehalten 

Anmeldung:
Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: info[at]hoerfilm.info
Wichtiger Hinweis: Auch Begleitpersonen benötigen eine Karte. 

Filminfos: 

Der König der Löwen
(USA 2019, 118 Minuten, Regie: Jon Favreau)
Kurzinhalt: Dem weisen Herrscherpaar Mufasa und Sarabi wird ein Thronfolger geboren. Löwenjunge Simba verbringt mit seiner Freundin Nala eine glückliche Kindheit unter der Sonne Afrikas, die jäh beendet wird, als Simbas machthungriger Onkel Scar eine böse Intrige gegen die Königsfamilie spinnt. Simba ist gezwungen, seine Heimat zu verlassen.

Crescendo #makemusicnotwar
(Deutschland/Italien 2019, 106 Minuten; Regie: Dror Zahavi)
Kurzinhalt: In Südtirol ist ein Gipfeltreffen zwischen Israel und Palästina angesetzt. Bei diesem soll ein Jugendorchester auftreten, in dem junge Israelis und Palästinenser gemeinsam musizieren und beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist. 

Ich war noch niemals in New York
(Deutschland/Österreich 2019, 128 Minuten, Regie: Philipp Stölzl)
Kurzinhalt: Für die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist ihr Beruf das Wichtigste im Leben. Das ändert sich erst als ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und plötzlich nur noch einen Gedanken im Kopf hat, nämlich, dass sie noch nie in New York war. Kurzentschlossen flieht die resolute Dame aus dem Krankenhaus und schmuggelt sich als blinde Passagierin an Bord eines Kreuzfahrtschiffs mit Ziel New York. Lisa begibt sich notgedrungen auf die Suche. 

Lara
(Deutschland 2019, 98 Minuten, Regie: Jan-Ole Gerster)
Kurzinhalt: Lara hat Geburtstag. Doch ihr Sohn will nicht viel mit ihr zu tun haben. Er hat an diesem Tag ein großes Solo-Klavierkonzert, doch sie hat er nicht eingeladen. Aber Lara gibt nicht auf: Sie hat sich Tickets gesichert und verteilt sie nun an andere. 

Nur eine Frau
(Deutschland 2019, 96 Minuten, Regie: Sherry Hormann)
Kurzinhalt: Aynar ist in Deutschland in einer patriarchalen Familienstruktur aufgewachsen. Sie wird verheiratet, wehrt sich aber letztendlich doch gegen ihren gewalttätigen Ehemann. Doch als sie ihn schließlich verlässt, hat das für sie Folgen.

Weitere Informationen, u. a. zu den Audiodeskriptionsteams, unter
www.deutscher-hoerfilmpreis.de 

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) verleiht seit 2002 jährlich in Berlin den Deutschen Hörfilmpreis. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD) wird der Preis auch „ADele" genannt. Bei der Verleihung am 17. März 2020 werden herausragende Hörfilm-Produktionen in den vier Kategorien Kino, TV, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm ausgezeichnet.  

Der ADele-Tag findet mit freundlicher Unterstützung von Pfizer Deutschland statt.Der Deutsche Hörfilmpreis wird von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.  

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro