ABSV-Info 05/2021 - Radiotipp: Für den Durchblick - Hilfe digital und analog für Blinde und Seheingeschränkte

Dienstag, 12. Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser, 

am kommenden Donnerstag widmet sich Deutschlandfunk in seiner Sendung „Marktplatz“ dem Thema Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. 

Termin:
Donnerstag, 14. Januar, 10:08 Uhr bis 11:30 Uhr
(dazwischen Nachrichten)

Gesprächsgäste:
- Thomas Schmidt, Hilfsmittelreferent, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin
- Dr. Michael Richter, Rechte behinderter Menschen, rbm gemeinnützige GmbH
- Sigrid Averesch-Tietz, Verband der Ersatzkassen NRW
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann

Sie können während der Sendung anrufen und dem Expertenteam Fragen stellen. Oder schicken Sie eine E-Mail an die Redaktion. 

Kontakt:
Hörer-Telefon: Tel. 00800 4464 4464, E-Mail: marktplatz[at]deutschlandfunk.de

Inhalt der Sendung:
Etwa 10.000 Menschen erblinden in Deutschland jedes Jahr, und die Hälfte von ihnen ist zu diesem Zeitpunkt älter als 80 Jahre.
Unsere Welt ist auf die Bedürfnisse sehender Menschen ausgerichtet, und wer im Alter erblindet, bekommt oft erhebliche Probleme, sich zurechtzufinden. Mit dem weißen Blindenstock kommen viele noch zurecht, auch mit der sprechenden Waage oder der Armbanduhr mit erfühlbarem Zeiger.
Mit den neuesten digitalen Entwicklungen tun sich Jüngere meist leichter als Ältere: Brillen, die Straßenschilder oder Speisekarten vorlesen oder Navigationsgürtel, die über das Smartphone mit Vibrationen in die richtige Richtung lotsen.
Sozialverbände verlangen deshalb, nicht nur auf kostspielige digitale Lösungen zu setzen, sondern auch Städte, Gebäude, Busse und Bahnen von Stufen und anderen Barrieren zu befreien und Leitsysteme für Blinde einzuführen.
Welche Hilfsmittel unterstützen Blinde und Sehbehinderte zu Hause, bei der Ausbildung, im Beruf und unterwegs? Welche digitalen Alltagshelfer gibt es oder sind in der Entwicklung und wem nützen sie? Welche Kosten übernehmen die Krankenkassen, wie lassen sich dort Ansprüche durchsetzen?
Susanne Kuhlmann und ihre Fachleute besprechen auch, was in Corona-Zeiten beachtet werden sollte.  

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro