ABSV-Info 07/2019 - Probeunterricht zur Berufswahl, Forschungsprojekt ORELTA, Untersuchung zu Arbeitsplatztechnologien

Dienstag, 22. Januar 2019

Liebe Leserinnen und Leser, 

die Arbeitserprobung "PROStart!" ist ein neues Angebot der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg, das den Berufsein- und -umstieg in kaufmännischen und informationstechnischen Berufen unterstützt.

Nächster Termin: 11. bis 15. Februar 2019 

Das Angebot richtet sich an blinde und sehbehinderte Personen, die eine Ausbildung oder Umschulung aufnehmen möchten und grundlegende Fähigkeiten in digitaler Textverarbeitung und Kommunikation sowie in der Nutzung des Internets und der üblichen digitalen Hilfsmittel besitzen.
Mehr Infos: www.blista.de/fuer-den-Berufseinstieg

Kontakt:
Otfrid Altfeld, Ressortleiter Teilhabe und berufliche Bildung (TBB), E-Mail: o.altfeld[at]blista.de
Zentrum für berufliche Bildung der blista, Biegenstraße 20 1/2, 35037 Marburg
Mirjam Heinz (Sekretariat), Tel.: 06421 606-541, E-Mail: m.heinz[at]blista.de

Forschungsprojekt ORELTA 

Die Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesverband der Deutschen Berufsförderungswerke führen derzeit das Forschungsprojekt ORELTA ("Von der ophthalmologischen Rehabilitation zur beruflichen Teilhabe") durch. Zentraler Bestandteil des Projektes ist eine Umfrage zu den Erfahrungen sehbehinderter und blinder Menschen mit der medizinischen Versorgung, mit Ämtern und Behörden und den Angeboten zur beruflichen Teilhabe.

Für die Umfrage, die von Januar bis März 2019 läuft, werden Menschen zwischen 20 und 65 Jahren gesucht, die im Laufe ihres Lebens erblindet oder sehbehindert geworden sind.

Zum Ausfüllen des Fragebogens haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Online-Fragebogen (barrierefrei) unter www.soscisurvey.de/ORELTA/
- Papier-Bleistift-Variante in Schwarzschrift
- Word-Dokument (barrierefrei)
- Beantwortung per Telefon

Kontakt: Tel.: 030 30 02 12 49, E-Mail: j.gisbert.miralles[at]bv-bfw.de

Untersuchung zu Arbeitsplatztechnologien 

Ioannis Kiossis möchte im Rahmen seiner Masterarbeit im Fachgebiet für Arbeitswissenschaft an der Technischen Universität Berlin die Nutzung von Arbeitsplatztechnologien blinder und sehbehinderter Menschen erforschen.

Dabei sollen blinde und sehbehinderte, berufstätige Personen, die in einer Büroumgebung arbeiten, jeweils für einen oder zwei Tage bei der Arbeit still beobachtet werden. Diese ethnographische Methode wird "Shadowing" genannt. Es findet generell keine Interaktion zwischen der zu beobachtenden Person und dem forschenden Studierenden statt. Die zu beobachtende Person wird also in ihrer Arbeit nicht gestört. Der forschende Student hält seine Beobachtungen in Form von Notizen während des gesamten Arbeitstages fest.  

Die Untersuchungsteilnahme bleibt in ihrer Auswertung anonym. Das heißt, dass weder der Rückschluss auf die Person noch auf das Unternehmen möglich sein wird.

Wenn Sie Interesse an der Studienteilnahme haben, melden Sie sich bitte unter folgendem Kontakt:
Ioannis Kiossis, Tel.: 0178 818 75 92, E-Mail: ioannis.kiossis[at]campus.tu-berlin.de

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro