ABSV-Info 101/2019 - Umfragen: Mediennutzung und musikalischen Kommunikation

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Westdeutsche Rundfunk (WDR) möchte seine Programme möglichst allen Nutzerinnen und Nutzern zugänglich machen und verbessern. Dazu bittet der Sender blinde und sehbehinderte Menschen, sich an der folgenden Umfrage zu beteiligen.

Hier kommen Sie zur Umfrage: www.onsitebefragung.de/uc/WDR/sehbeeintraechtigung/

Umfrage zur musikalischen Kommunikation

Im Rahmen ihres Postdoc-Projektes Musikalische Kommunikation Modus Braille befasst sich die Musik- und Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Juliane Bally mit der Musikalität und Musizierpraxis blinder und sehbehinderter Menschen. Die Universitäten Regensburg, Leipzig und Oldenburg sowie die DZB als Produzent von Braille-Noten arbeiten bei dem Forschungsprojekt zusammen.
Mehr Infos zu dem Projekt unter: blog.dzb.de/2018/07/24/studie-wie-musizieren-blinde-und-seheingeschraenkte-menschen/

Bitte unterstützen Sie Dr. Juliane Bally durch die Beantwortung des nachstehenden Fragebogens, die Anonymität Ihrer Angaben bleibt gewahrt.

Allgemein

1. Name (freiwillig)
2. Alter
3. Geschlecht
4. Beruf
5.
6. A) Welche Sehbeeinträchtigung haben Sie bzw. wie viel Sehvermögen ist vorhanden?
7. B) Seit wann liegt Ihre Sehbehinderung oder Erblindung vor?
8. Sind Sie Profi- oder Laienmusiker/in?
9. Welche(s) Instrument(e) spielen Sie?
10. Singen Sie?
11. Komponieren oder arrangieren Sie?
12. Bereiten Sie Musikaufnahmen nach?

Musikalische Entwicklung

11. Wie und in welchem Alter sind Sie zur Musik gekommen? Gibt es ein musikalisches Schlüsselerlebnis?
12. Wie haben Sie das richtige Instrument für sich gefunden oder Ihre Stimme entdeckt?
13. Haben Sie musikalische Vorbilder?
14. Wie ist der Verlauf Ihrer musikalischen Ausbildung?
15. Wo sind Sie zur Schule gegangen?
16. Welche wesentlichen musikalischen Anregungen haben Sie von Lehrern und Familie, Freunden oder Kollegen bekommen?
17. Welche Bedeutung haben Solo- und Ensemblespiel bzw. Sologesang und Chorsingen für Sie sowohl gemischt mit Sehenden als auch entre nous?
18. Was möchten Sie unbedingt noch lernen bzw. verbessern?

Musikalisches Verhalten

19. A) Nutzen Sie die Braille-Notenschrift? Wenn ja, in welcher Form?
20. B) Wann, wo und wie haben Sie die Braille-Notenschrift erlernt?
21. Welche sind Ihre musikalischen Stärken und Schwächen?
22. Welches war Ihr letztes musikalisches Projekt?
23. Beschreiben Sie Ihren größten musikalischen Erfolg.
24. Erarbeitung eines unbekannten Musikstücks:
25. A) Falls Sie nur nach Gehör lernen, welche Methoden nutzen Sie?
26. B) Bei Nutzung der Braille-Notenschrift: Wie gehen Sie vor?
27. Haben Sie ein absolutes oder relatives Gehör?
28. Was war die größte musikalische Herausforderung in Ihrem Leben und wie sind Sie damit umgegangen?
29. Wo sehen Sie die Unterschiede zwischen einem guten und einem herausragenden Musiker?
30. Haben Sie bevorzugte Musikstile? Gibt es Unterschiede beim Musikspielen und Musikhören?
31. Wie würden Sie Ihre musikalische Inspiration beschreiben?
32. Welches Musikstück möchten Sie gern aufführen?

Berufsleben

33. Erzählen Sie etwas über die Motivation zu Ihrer Berufswahl.
34. Was ist Ihnen im Berufsleben besonders wichtig?

Privatleben

35. Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?
36. Welche Rolle spielt die Kultur in Ihrem Privatleben?
37. Welche Bedeutung hat die Musik?

Zu guter Letzt: Wenn Sie mögen, teilen Sie Ihre musikalischen Wünsche und Bedarfe mit, gern auch Verbesserungsvorschläge für das alltägliche Leben blinder und sehbehinderter Menschen.

Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens 30. November an Dr. Juliane Bally, E-Mail: mail@jbally.de

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro