ABSV-Info 113/2020 - Petition, Experiment und Interview - machen Sie mit!

Freitag, 21. August 2020

Liebe Leserinnen und Leser, 

bitte unterstützen Sie die folgenden Aufrufe:  

Petition: Pflicht zur Barrierefreiheit für Restaurants & Co.! Schluss mit der Diskriminierung! 

Die von Raul Krauthausen & Constantin Grosch von #BarrierenBrechen gestartete Petition an den Bundestag haben bereits fast als 35.000 Menschen unterschrieben.
Mit der Petition soll Druck auf die Politik ausgeübt werden, endlich auch die Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit zu verpflichten.  

Hier geht’s zur Petition:
www.change.org/p/bundestag-barrierefreiheit-pflicht-für-restaurants-co-schluss-mit-der-diskriminierung-inklusionjetzt-maiprotest-unsichtbar  

Hinweise:
Für die Unterzeichnung der Petition müssen Vorname, Name und E-Mail eingetragen werden. Weitere Punkte, u. a. zu weiteren Informationen, zur Darstellung des Namens auf der Internetseite und zu Spenden sind optional. Sie erhalten dann eine E-Mail, in der Sie Ihre E-Mail-Adresse noch einmal bestätigen müssen, erst dann wird die Unterzeichnung wirksam.   

Experiment zum auditiven Kurzzeitgedächtnis  

Die Technische Universität Darmstadt sucht noch Teilnehmende für ein Hörexperiment. Dabei soll unter anderem untersucht werden, ob es Unterschiede zwischen dem auditiven Kurzzeitgedächtnis von blinden und sehbehinderten Menschen im Vergleich zu Sehenden gibt. Insbesondere wird der Effekt von Hintergrundgeräuschen (z. B. Sprache) untersucht. Das Experiment kann bis zum 15. September bequem online von zuhause aus durchgeführt werden und dauert ca. 45 Minuten. Unter den Teilnehmenden werden zwei 50-Euro-Amazon-Gutscheine verlost.
Teilnehmen können sehende, sehbehinderte und blinde Personen, die keine bedeutenden Höreinschränkungen haben. Für die Durchführung benötigt werden ein ruhiger Raum, Kopfhörer, ein Computer oder Laptop mit Tastatur und – für Sehende – etwas, das sie als Augenbinde verwenden können (z. B. einen Schal). 
Falls Sie einen Screenreader verwenden (z. B. JAWS oder Apple Voiceover), müssen Sie dazu in der Lage sein, diesen für einige Teile des Experiments aus und später wieder anzuschalten. Bitte machen Sie sich deshalb vor dem Start des Experiments mit diesen Funktionen Ihres Programms vertraut. Je nach Programm kann es nötig sein, dazu ein Tastenkürzel einzurichten. 
Sie können entweder das Experiment zu einem beliebigen Zeitpunkt eigenständig durchführen oder zu einem Ihnen passenden Termin bei der Vorbereitung und Durchführung Unterstützung erhalten.

Kontakt zu Marieke Fischer: Tel. 06151 627 63 01, E-Mail: f.marieke@gmail.com   

Hier geht’s zum Experiment:
www.psytoolkit.org/c/3.1.0/survey?s=5WN2M  

Hinweis:
Bei Firefox und Safari kann es zu Problemen bei der Darbietung des Experiments kommen. Bitte benutzen Sie deshalb einen anderen Browser für das Experiment.  

Interview für Bachelorarbeit 

Leonie Kossi, Studentin der der Technischen Universität Berlin im Studienfach Medieninformatik, untersucht in ihrer Bachelorarbeit, inwieweit die Dominanz der digitalen Medien und die wachsende Selektivität von digitalen Inhalten zu einer Ungleichverteilung von Wissen in einer Gesellschaft kommt. Diese Ungleichverteilung kann unterschiedliche Ursachen haben. Beispielsweise können fehlende Kommunikationsinfrastrukturen, fehlende Kompetenzen oder eben besondere Anforderungen, wie motorische, sensorische oder kognitive Einschränkungen, den Zugang zum Internet und damit zu zahlreichen Informationen, Produkten und Dienstleistungen erschweren. Dazu sollen telefonische Interviews (ca. 45 Minuten) durchgeführt werden.

Kontakt zu Leonie Kossi per E-Mail: kossi@campus.tu-berlin.de  

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro