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Zuletzt geändert: 
17. April 2019 - 16:54

Aktueller Newsletter:

ABSV-Info 07/2022 - Kampfzone Gehweg: Wem gehört der Bürgersteig?

Liebe Leserinnen und Leser, 

immer wieder fordern wir, dass der Gehweg ein Schutzraum für Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben muss.
Nun widmet sich auch radioeins vom rbb dem Thema und fragt:

Kampfzone Gehweg: Wem gehört der Bürgersteig? 

Sendetermin:
Freitag, 21. Januar, 10:00 bis 13:00 Uhr
in der Sendung „Die Weber“ mit Katja Weber 

radioeins finden Sie in Berlin unter der Frequenz 95,8 MHz. 

Gehweg, Bürgersteig, Trottoir: für den – meist – erhöhten Laufsteg für Fußgängerinnen und Fußgänger existieren diverse Worte – und Nutzungsmöglichkeiten. Ob Cafébestuhlung, Fahrradparkplatz, Hundeklo oder schlicht Müllablage: auf Gehwegen begegnen einem definitiv nicht bloß Menschen, die von A nach B wollen. Aber ist das akzeptabel?
 
Hörerin Melanie schreibt genervt, dass ständig Fahrräder den Platz oberhalb der Straße einnehmen, zunehmend begleitet von E-Scootern, Schildern oder Außenbestuhlung. Doch ist nicht genau auch das der Vorteil dieses Stadtraums? Er fungiert nicht nur als Transportstrecke für Menschen, sondern gleichfalls als Treffpunkt, Ort der Begegnung und des Verweilens. Wir kommen mit anderen ins Gespräch, warten oder essen zu Abend.
 
Laut Straßenverkehrsordnung ist schon mal klar, dass „fahren“ – ist man älter als 10 Jahre – verboten, gehen immer erlaubt ist. Und ganz allgemein ist der Gehweg denen, die zu Fuß unterwegs sind vorbehalten. Ausnahmen und Sondernutzungserlaubnisse gibt es allerdings, wie immer, zu Genüge und je nach Stadt, Bezirk oder Land ändern sich diese. Was also macht den Gehweg zum Fußgängerinnen- und Fußgängerweg? Wem „gehört“ dieses Stück Stadt nun wirklich? Und kann mit dem Gebot der Rücksichtnahme letztlich jeder Konflikt gelöst werden?
 
Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann hören Sie die Sendung und diskutieren Sie mit!

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Hände lesen über Brailleschrift, Makro