Wie schütze ich mich?

Hände waschen!

Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt, wie gründliches Händewaschen in fünf Schritten gelingt:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Mehr Infos: www.infektionsschutz.de

Abstand halten und zu Hause bleiben!

Am besten schützen Sie sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, wenn Sie den Kontakt mit anderen Personen auf ein Minimum begrenzen. Lesen Sie dazu die Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte, die die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 beschlossen hat:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter 1. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Mehr Infos: www.bundesregierung.de

Masken

Maskenpflicht

Seit dem 29. April gilt auch in Berlin, wie in allen anderen Bundesländern, eine Maskenpflicht in Geschäften. Bereits seit dem 27. April ist der Mund-Nasen-Schutz in Bussen und Bahnen verpflichtend.

Die Berliner SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung lässt in § 2 Abs. 3 Ausnahmen von der Maskenpflicht zu:
"Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird."

Maskenschutz

Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass durch das Tragen von Masken das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, verringert werden kann (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass die Maske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). 

Mehr Infos: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html?nn=13490888

Maskenservice

Wir bieten unseren Mitgliedern an, ihnen zwei Masken zum Gesamtpreis von 15,00 Euro zuzusenden. In diesem Preis sind die Versandkosten und das Porto enthalten. Aus Gründen der Vereinfachung und der noch begrenzten Menge ist eine andere Stückelung derzeit
Bestellung bei Katharina Diekhof: Tel. 030 895 88-124, E-Mail: katharina.diekhof[at]absv.de

Bei den Masken handelt es sich um waschbares Material. Damit die Maske nach ihrem Gebrauch von ihr anhaftenden Viren befreit ist, müssen Sie sie auskochen. Dabei genügt es, die Masken im Kochtopf mit Wasser zum Kochen zu bringen und sie 10 Minuten lang auszukochen. Anschließend schrecken Sie die Masken mit kaltem Wasser ab, drücken sie gut aus und hängen sie zum Trocknen auf.

Maskenregeln

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät Trägern sogenannter "Community-Masken": Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer Community-Maske darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten, sollten daher unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:

  • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Mehr Infos: www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Masken und Brille

Tipps aus Medien, wie beim Tragen einer Maske das Entweichen der Atemluft nach oben und damit ein Beschlagen der Brille verringert werden kann: 

  • Erst die Maske aufsetzen, dann die Brille. Dabei wird die Brille auf die Schutzmaske gesetzt. Achten Sie darauf, dass das Sichtfeld durch die Maske nicht zu sehr beeinträchtigt wird und die Sehhilfe richtig sitzt und nicht verrutschen kann.
  • Masken verwenden, die oben einen dünnen Draht haben, sodass die Maske eng auf der Haut sitzen kann.
  • Die obere Kante der Maske nach innen einschlagen, dadurch kann der feine Nebel des Ausatmens abgefangen werden.
  • Anti-Beschlag-Sprays können für einige Zeit verhindern, dass die Brille beschlägt. Sie sind in den gängigen Online-Warenhäusern oder beim Optiker erhältlich.
  • Mit einem Tuch Flüssigseife ohne Alkohol auf die Gläser verteilen, anschließend nicht abspülen, sondern nur trockenreiben. Durch den verbleibenden dünnen Film auf den Gläsern kann sich das Wasser aus der Atemluft nicht auf der Brille absetzen. Achtung: Bitte überprüfen, dass die Sicht dadurch nicht beeinträchtigt ist. 
Zuletzt geändert: 
19. Mai 2020 - 16:14